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Woidke zu Antrittsbesuch in Polen – Treffen mit
Regierungsvertretern – Würdigung von Rundem Tisch und antifaschistischem Widerstand

veröffentlicht am 23.02.2014

In seinen Funktionen als Ministerpräsident Brandenburgs und als Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit reist Dietmar Woidke morgen (24. Februar) zum Antrittsbesuch nach Warschau. Dort kommt er mit polnischen Regierungsvertretern zusammen und würdigt die besondere Rolle Polens in den Freiheitskämpfen des 20. Jahrhunderts.

Woidke sagte im Vorfeld der Reise: „Die Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Polen hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt. Ich möchte an einer weiteren Vertiefung der bilateralen Kontakte mitwirken und ein besonderes Augenmerk auf die Jugend beider Länder legen, vor allem deren Begegnungen und deren Spracherwerb fördern".

Den Auftakt macht ein Gespräch mit Władysław Bartoszewski, dem Beauftragten des polnischen Premierministers für den internationalen Dialog. Weitere Treffen sind vorgesehen mit der Staatssekretärin im Außenministerium, Henryka Mościcka-Dendys, und Jaromir Sokolowski, dem Staatssekretär in der Kanzlei des polnischen Präsidenten. Woidke wird in der Präsidialkanzlei auch den historischen Saal mit dem berühmten Runden Tisch besichtigen, an dem in der Übergangsphase zur demokratischen Republik zwischen dem 6. Februar und dem 5. April 1989 die entscheidenden Gespräche stattfanden und der Vorbild war für die nachfolgenden Umwälzungen in den Warschauer Vertragsstaaten. Zudem wird Brandenburgs Ministerpräsident am Grabmal des Unbekannten Soldaten einen Kranz niederlegen.

Das Amt des Koordinators war im Jahre 2004 auf Anregung des früheren bran-denburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck geschaffen worden, um die gutnachbarschaftlichen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen zu vertiefen. Vorgängerinnen von Dietmar Woidke in die-sem Amt waren zuerst die Präsidentin der Europauniversität Viadrina in Frankfurt (Oder), Gesine Schwan, und dann die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper.