Staatskanzlei

Woidke empfängt tschechischen Botschafter zum Antrittsbesuch bei MCR Lausitz in Spremberg

veröffentlicht am 15.04.2026

Anmeldung erforderlich!

Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke empfängt am Montag (20. April) den Botschafter der Tschechischen Republik, S.E. Jiří Čistecký, zum Antrittsbesuch im Land Brandenburg. Beide besuchen das Maschinenbau- und Schienenfahrzeuginstandhaltungsunternehmen MCR Lausitz in Spremberg und tauschen sich vor Ort über die bilateralen Beziehungen aus.

Bei einem Werksrundgang informieren sich Woidke und Čistecký über das mit dem „Innovationspreis Metall“ des Landes Brandenburg ausgezeichnete 3D-Reparaturdruck-Verfahren sowie die Radsatz-Instandhaltungsstrecke. Diese entsteht in Schwarze Pumpe unter anderem mit Fördermitteln der Investitions- und Landesbank Brandenburg und soll noch in diesem Sommer in Betrieb gehen. Zudem besuchen sie die LEAG-Ausbildungsstätte und informieren sich über den Ausbildungsbereich Elektrotechnik, der das IHK-Ausbildungsmodul Erneuerbare Energien beinhaltet. MCR Lausitz kümmert sich unter anderem um die Instandhaltung von Triebfahrzeugen und Güterwagen, die zwischen Sachsen und Tschechien verkehren.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich zum Rundgang eingeladen. Dafür ist festes Schuhwerk erforderlich. Bitte finden Sie sich bis spätestens 11:00 Uhr am Haupttor Industriepark Schwarze Pumpe ein. Anmeldungen bitte bis Freitag, 17. April 2026, 12:00 Uhr, an folgende E-Mail-Adresse: presseamt@stk.brandenburg.de.

 

Termin:

Montag, 20. April 2026

Uhrzeit:

11:00 Uhr Eintreffen der Pressevertreter, 11:20 Uhr Beginn Werksrundgang

Ort:

MCR Engineering Lausitz GmbH im Industriepark Schwarze Pumpe

An der Heide 1, 03130 Spremberg

 

Vor der Haupteinfahrt zum Industriepark Schwarze Pumpe stehen linkerhand ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Ist dennoch eine Einfahrt von Fahrzeugen mit Kamera- bzw. Übertragungstechnik notwendig, so ist vorab bis spätestens Freitag, 17. April, die Angabe des Fahrzeugtyps und Kennzeichens erforderlich.  

 

Hintergrund:

Tschechien ist ein wichtiger Wirtschaftspartner für Brandenburg. Im Jahr 2024 lag die Republik auf Platz 7 der wichtigsten Exportziele (mit einem Anteil von 4,8 Prozent) und ebenfalls auf Platz 7 der wichtigsten Importquellen (3,4 Prozent). Exporte: Brandenburg führte 2024 Waren im Wert von rund 1,15 Milliarden Euro nach Tschechien aus. Den größten Anteil machten Mineralölerzeugnisse (33 Prozent) und Bleche aus Eisen oder Stahl (25,3 Prozent) aus.

Sowohl Brandenburg als auch Teile Tschechiens sind vom Kohleausstieg betroffen und teilen Herausforderungen bei der Strukturwandelforschung und der Entwicklung neuer wirtschaftlicher Perspektiven. Tschechien plant den Ausstieg aus der Kohleverstromung bis spätestens 2033.

Insgesamt pflegen 15 brandenburgische Städte und Gemeinden Partnerschaften mit tschechischen Kommunen. Ein besonderer Fokus der Zusammenarbeit liegt auf der sorbisch-wendischen Kultur. Das Sorbische Institut in Cottbus und der Dachverband Domowina pflegen intensive Kontakte nach Tschechien. Zudem leistet die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der gemeinsamen Geschichte, insbesondere durch die Pflege von Kontakten zu Überlebenden und Angehörigen tschechischer Studenten, die im KZ Sachsenhausen inhaftiert waren.

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 90.8 KB)