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Zum 160. Geburtstag Otto Lilienthals

Platzeck: Ältester Flugplatz der Welt in Brandenburg –Heimatverein hält Landesgeschichte lebendig

veröffentlicht am 24.05.2008

Ministerpräsident Matthias Platzeck dankte anlässlich des heutigen 160. Geburtstags des Flugpioniers Otto Lilienthal dem gleichnamigen Verein in Stölln für die Bewahrung der Erinnerung an die historischen Flugversuche Lilienthals in Brandenburg. „Interessengemeinschaften wie der Otto-Lilienthal-Verein in Stölln lassen Heimatgeschichte lebendig werden und wirken somit “, sagte Platzeck bei einer Festveranstaltung. „Der Verein steht damit stellvertretend für die vielen engagierten Heimatvereine im Land Brandenburg.“

Die Bedeutung Otto Lilienthals und seiner Verdienste um die Fliegerei und die Region dürfte nicht unterschätzt werden, bemerkte Platzeck. Es sei kaum bekannt, dass der Stöllner Gollenberg wahrscheinlich der älteste Flugplatz der Welt ist. „Deshalb ist es so wichtig, dass der Stöllner Verein etwas dafür tut, der Öffentlichkeit die authentischen Orte der Flugversuche ins Bewusstsein zu rufen“, so der Ministerpräsident. Gollenberg sei eine der Wiegen der Luftfahrt, die Region halte diese Tradition, dieses Erbe wach.

Der Ministerpräsident erwartet, dass Stölln und der Otto-Lilienthal-Verein insbesondere von der Bundesgartenschau 2015 profitieren und mehr Bekanntheit erlangen werden. Er appellierte an die Vereinsmitglieder. „Nutzen Sie die BUGA als Möglichkeit, Gollenberg und DAS Museum nachhaltig zu erneuern und neue wirtschaftliche und kulturelle Strukturen aufzubauen.“

Platzeck wörtlich: „Die Region, in der Otto Lilienthal einst seine Pioniertaten für das Fliegen vollbrachte, ist heute eine der wichtigsten Standorte der Luft- und Raumfahrtbranche in Deutschland. Sie entwickelt sich dynamisch; und der neue Hauptstadtflughafen BBI wird eines der modernsten Luftdrehkreuze Europas sein.“