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Solarstrom wichtig für ökologische Industriegesellschaft – Weltweit jede 6. Solarzelle aus Ostdeutschland

veröffentlicht am 23.04.2008

Ministerpräsident Matthias Platzeck misst dem Ausbau der Solarstromerzeugung bei der Schaffung einer ökologischen Industriegesellschaft eine „ganz bedeutende Rolle“ bei. Nach Worten Platzecks hat sich Brandenburg deshalb im Gesetzgebungsverfahren für die Novellierung des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG) zusammen mit anderen ostdeutschen Bundesländern dafür eingesetzt, eine längere Planungssicherheit für die Solarindustrie zu erreichen. Es gehe darum, die deutsche Solarindustrie und deren technologische Spitzenstellung in einer sehr sensiblen Wachstumsphase abzusichern, unterstrich der Ministerpräsident heute bei der Eröffnung des neuen Firmensitzes der Havelland-Wind-GmbH am Donnerstag im Demex-Park in Wustermark.

Platzeck fügte hinzu: „In der gesamten Hauptstadtregion gehört der Solarbereich zu den innovativsten und wachstumsstärksten Branchen. Berlin und Brandenburg bieten dabei eine Reihe von erstklassigen Voraussetzungen für die Unternehmen. Hierzu gehören sehr gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte, Spitzenforschungs- und Ausbildungseinrichtungen, sowie eine moderne Infrastruktur.“ Die Havelland-Wind GmbH entwickelte sich in den zurückliegenden Jahren zu einem regional und überregional bekannten Solargroß- und Fachhandel. Gleichzeitig wuchs die Mitarbeiterzahl auf 45.

Platzeck erinnerte daran, dass die Photovoltaik in Brandenburg wie kaum eine andere Branche erfolgreich ist. „Wir erleben einen regelrechten Boom“, sagte Platzeck. Dies treffe im Übrigen für den ganzen Osten Deutschlands zu. Der Ministerpräsident verwies in diesem Zusammenhang auf eine aktuelle Erhebung des Bundesverbandes Solarwirtschaft, wonach sich im Jahr 2007 die Produktionskapazitäten für Solarzellen in Ostdeutschland verdoppelt haben. Rund jede sechste in der Welt produzierte Solarzelle werde dort hergestellt.