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Zwei Monate vor der Verleihung des 11. Deutsch-Polnischen Journalistenpreises: 18 Nominierungen in drei Kategorien

Internationale Jury tagte in Potsdam

veröffentlicht am 22.04.2008

Die Internationale Jury für den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis 2008 hat sich auf einer zweitägigen Tagung in Potsdam auf die Preisträger im 11. Wettbewerb verständigt und die 18 Nominierungen in den drei Kategorien bestätigt. Die Nominierten aus 158 Einsendern sind zur feierlichen


Preisverleihung am 19. Juni 2008 um 19.00 Uhr


im Schlosstheater von Potsdam-Sanssouci im Rahmen der 1. Deutsch-Polnischen Medientage als Ehrengäste geladen. Wer in diesem Jahr die Preise in Print, Hörfunk und Fernsehen erhält, wird erst auf der Veranstaltung selbst bekannt gegeben. Das Preisgeld beträgt erstmals 5.000 Euro pro Kategorie.


Für die Festrede auf der feierlichen Verleihungsveranstaltung, die von Ministerpräsident Matthias Platzeck eröffnet wird, konnte der polnische Publizist, Historiker und Politiker ProfessorWładysław Bartoszewski gewonnen werden. Seit November 2007 ist der ehemalige Außenminister der Republik Polen außenpolitischer Berater des polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk. Zu seinem Aufgabenbereich gehören insbesondere die polnisch-deutschen und die polnisch-jüdischen Beziehungen.


Die Jury erklärte im Anschluss an ihre Beratungen: „Dieser 11. Wettbewerb war nicht nur in punkto Quantität mit 158 Einsendungen ein Rekordjahrgang. Auch die Qualität der eingereichten Beiträge setzte neue Maßstäbe. Insofern standen wir Mitglieder der Jury vor der schwierigen aber schönen Aufgabe, aus einem breiten, qualitativ hochwertigen Angebot an Beiträgen die wirklich besten zu küren. Das alles unterstreicht, wie wichtig den Journalisten in den Printmedien, im Hörfunk und im Fernsehen beiderseits von Oder und Neiße das deutsch-polnische Verhältnis geworden ist.“


Nominiert wurden:


Kategorie Print

Piotr Buras mit dem Beitrag „Nowa przeszłość Niemiec”/”Die neue Vergangenheit Deutschlands” ( Gazeta Wyborcza)

Angelika Kuźniak mit dem Beitrag „Elwira i Fortunat“/“Elvira und Fortunat“ ( Gazeta Wyborcza.)

Natalia Gańko mit dem Beitrag “Matka wysiedlonych“/“Die Mutter der Vertriebenen“ (Polytika)

Konrad Schuller mit dem Beitrag „Sterben für die saure Mehlsuppe“ ( Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

Renate Meinhof mit dem Beitrag „Die wundersame Welt der Waschkraft“ ( Süddeutsche Zeitung)

Petra Reski mit dem Beitrag „Wiedersehen in Wrzesina“  (GEO)


 


Kategorie Hörfunk

Jolanta Rudnik mit dem Beitrag „W cieniu dobrego drzewa“/“Im Schatten des guten Baumes“

( Radio Koszalin S.A.)

Krzysztof Wyrzykowski mit dem Beitrag „Tajemnica pewnego wieczoru“/“Das Geheimnis eines gewissen Abends“ von Studio Reportazu i Dokumentu

Katarzyna Fortuna mit dem Beitrag “ Pomiędzy“/“Übergang“ ( Polskie Radio Kraków)

Katarina Bader mit dem Beitrag „Herr Hronowski und ich – eine polnisch-deutsche Freundschaft“ ( SWR)

Gerhard Zschorsch und Artur Becker mit dem Hörspiel „Małe męki“/“Kleine Leiden“ (Hessischer Rundfunk)

Marietta Morawska-Büngeler mit dem Beitrag “ Neugier genügt – Mein innerer Blickwinkel hat sich verändert“ von WDR 5 ;Gesellschaft-aktuell


Kategorie Fernsehen

Kinga Wołoszyn-Świerk mit dem Beitrag „Jestem Karla z Breslau“/“Ich bin Karla aus Breslau“ (Telewizja Polska Wroclaw)

Teresa Kudyba mit dem Beitrag „Prawda ponad wszystko“/“Wahrheit über alles“ von Produkcja Telewizyjna i Filmowa Tress-Film Daniec

Tadeusz Krupa mit dem Beitrag „Takie życie“/“So ein Leben“ von Telewizja Przewodowa Zielona Góra

Bettina Kasten mit dem Beitrag „Dreiländereck“ vom ZDF Theaterkanal

Tim Evers mit dem Beitrag “ Madonna aus Warschau – Aufstieg der schönen Agata Buzek“ vomRBB 

Antonia Schmidt und Krzysztof Czajka mit der Sendung „Kowalski trifft Schmidt“ vom 15.07.2007 vom RBB


Veranstalter des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises sind die Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und der Freistaat Sachsen, sowie die Wojewodschaften Lebuser Land, Niederschlesien und Westpommern. Sie wechseln sich jährlich in der Rolle als Gastgeber ab. In diesem Jahr ist Brandenburg Gastgeberland. Zudem hat der Journalistenpreis zwei neue Partner, die Robert Bosch Stiftung und die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit. Sie unterstützen diesen Wettbewerb als Bestandteil der ersten Deutsch-Polnischen Medientage, die vom 18. – 20. Juni 2008 in Potsdam stattfinden.


Weitere Infos und Mitglieder der Jury: www.medientage.org bzw. www.deutsch-polnischer-journalistenpreis.de