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Platzeck würdigt Arbeit des Wirtschafts-Presse-Forums - „Junge Leute haben gute Jobchancen“

veröffentlicht am 10.08.2007

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat dem Wirtschafts-Presse-Forum für seine Verdienste um den Standort Brandenburg gedankt. „Dialog bleibt die beste Voraussetzung für vernünftige Politik. Mit einem konstruktiven, kritischen aber auch unkomplizierten Austausch hat das Wirtschafts-Presse-Forum seinen Beitrag zur Entwicklung Brandenburgs geleistet“, sagte Platzeck heute bei der Feier zum 15-jährigen Jubiläum des Forums in Potsdam. Das Netzwerk aus Wirtschaft, Medien, Politik und Verwaltung war 1992 auf Initiative des damaligen Vize-Regierungssprechers Jürgen Simmer gegründet worden. Heute gehören ihm 1047 Mitglieder an. Das Forum ist Partner der Landesregierung bei der Organisation des alljährlichen „Brandenburgischen Sommerabends“.

In einem Grußwort hob Platzeck zugleich hervor, dass die Zukunftschancen junger Leute in Brandenburg immer besser werden. „Grundsätzlich können wir der jungen Generation angesichts des Fachkräftebedarfs der kommenden Jahre sagen: Wenn Ihr Euch anstrengt, habt Ihr gute Chancen auf gute Jobs.“ Die Wirtschaft in Brandenburg wachse, und der Bedarf an hochqualifizierten Arbeitnehmern steige weiter.

Platzeck betonte, dass der Investitionsstandort Brandenburg attraktiver geworden sei und sich noch nie so viele Unternehmen angesiedelt hätten wie 2006. Das Bundesland habe aber auch sehr gute Entwicklungsaussichten. So verzeichne Brandenburg im ersten Halbjahr 2007 den dritthöchsten Haushaltsüberschuss pro Einwohner aller Bundesländer. Die Rahmendaten sprechen laut Platzeck für „dauerhaftes Wachstum“. Der Ministerpräsident wörtlich: „Brandenburg erlebt die besten Jahre seiner jüngeren Geschichte.“

Allerdings gibt es Platzeck zufolge noch Bereiche mit Nachholbedarf: „Brandenburg meldet zu wenig Patente an, unser Land hat noch nicht die wünschenswerte Zahl an Höchstqualifizierten, wir haben zu wenig Zuwanderung.“ Die Übergänge zwischen Kindergarten, Schule, Universität und Unternehmen müssten optimiert werden. Benötigt würden mehr Studierende.

Der Regierungschef fasste zusammen: „Je größer die Zahl derer ist, die tüfteln, forschen und sich austauschen, desto größer ist die Chance, dass wir neue Technologien und Geschäftsideen generieren. Wenn das in Brandenburg geschieht, werden mehr Unternehmen gegründet, dann ist eigendynamisches, tragfähiges Wirtschaften möglich.“