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Zu Gast in Szczecin - Schönbohm eröffnet „Tag Brandenburgs

veröffentlicht am 05.08.2007

Innenminister Jörg Schönbohm hat sich für den Ausbau und die Vertiefung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Brandenburg und den polnischen Nachbarregionen ausgesprochen. In Szczecin (Stettin) würdigte Schönbohm heute zugleich den Stand des Erreichten. Brandenburg stellt sich in der polnischen Hafenstadt während der internationalen Regatta „The Tall Ships’ Races“ mit einer dreitägigen Landespräsentation vor. Schönbohm eröffnete dort den „Tag Brandenburgs“. Wichtigste Anliegen der Präsentation in der Hauptstadt der Partnerwojewodschaft Zachodniopomorskie (Westpommern) sind neben der Werbung für den Tourismus in der Mark die Ausweitung und Anbahnung bilateraler Kontakte und die Fortsetzung des Dialogs mit polnischen Partnern.

Schönbohm betonte, schon vor dem EU-Beitritt Polens und erst recht danach hätten sich die beiderseitigen Kontakte und die Kooperationen über die Grenze immer mehr verstärkt. Das gelte für das Land Brandenburg und seine Partnerwojewodschaften, für die Städte und Gemeinden beiderseits der Oder und für viele Institutionen, Verbände und Vereine. Schönbohm wörtlich: „Junge Leute aus Polen und Deutschland studieren gemeinsam an der Viadrina in Frankfurt (Oder). Brandenburgische und polnische Polizisten sorgen gemeinsam für die Sicherheit der Bürger beiderseits unseres Grenzflusses. Und es ist längst eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns auch in Notlagen gegenseitig unterstützen.

Offene Grenzen fördern die Freundschaft und die Verständigung zwischen unseren Ländern. In Zukunft wird die Grenze noch offener werden und ihren trennenden Charakter endgültig verlieren. Ich wünsche mir, dass unsere gute Nachbarschaft weiter gedeiht und freue mich darauf. Deshalb tun wir heute auch das, was gute Nachbarn tun: gemeinsam feiern. Das ist eine Gelegenheit, sich noch besser kennen zu lernen und die Nachbarschaft zu vertiefen. Ich freue mich für die Zukunft auf noch mehr gemeinsame Feste.“

Der „Tag Brandenburgs“ mit einem bunten Kulturprogramm ist der Höhepunkt der Landespräsentation. Bereits seit Samstag können Besucher umfangreiche Informationen über die Mark erhalten. Wichtigster Anlaufpunkt ist ein zentrales Zelt mit Materialien über die touristischen und kulturellen Potenziale Brandenburgs, vor allem in den Grenzkreisen Barnim und Uckermark. Zudem gibt es Informationen über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Euroregionen Pro Europa Viadrina und Pomerania.

Am letzten Juni-Wochenende hatte sich Brandenburg in der Partnerwojewodschaft Lubuskie (Lebuser Land) vorgestellt. Das Land erwidert mit diesen Auftritten ähnliche Präsentationen von Lubuskie und Zachodniopomorskie in Brandenburg. Die Auftritte Brandenburgs in den beiden polnischen Städten werden aus Mitteln der EU-Gemeinschaftsinitiative INTERREG III A gefördert.