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Eberswalde erhält Stadtzentrum zurück - Platzeck bei Einweihung des Paul-Wunderlich-Hauses

veröffentlicht am 01.07.2007

Die Kreisstadt Eberswalde hat nach Einschätzung von Ministerpräsident Matthias Platzeck mit der heutigen Einweihung des Dienstleistung- und Verwaltungszentrums Barnim ihr Stadtzentrum zurück erhalten.

Platzeck betonte bei der Feierstunde: Das neue Areal mit Marktplatz, Dienstleistungs- und Verwaltungszentrum von Eberswalde bedeute zugleich einen Qualitätssprung bei den Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die Verwaltungsangestellten selbst. „Die Zeiten, da die Kreisverwaltung an acht Standorten und zum Teil unter unzumutbaren Bedingungen untergebracht war, sind vorbei.“ Durch die Ausweisung als Regionaler Wachstumskern ist nach Worten Platzecks „die Stadt in einer guten Ausgangslage, eine Motorfunktion für die wirtschaftliche Entwicklung der Gesamtregion wahrzunehmen“.

Mit dem Kernstück des neuen Zentrums, dem „Paul-Wunderlich-Haus“ wird an einen großen Sohn der Stadt erinnert. Wunderlich, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag beging, zählt zu den bedeutendsten Künstlern des phantastischen Realismus und nahm selbst an der Zeremonie in Eberswalde teil.

Der Eberswalder Stadtkern war in den letzten Kriegstagen durch die deutsche Luftwaffe stark zerstört worden. Ein Wiederaufbau der Innenstadt fand zu DDR-Zeiten nur punktuell statt, so dass viele Flächen bis heute brach lagen.

Der Neubau wurde über das Infrastrukturministerium aus Städtebaufördermitteln des Landes und des Bundes mit knapp 1,1 Mio. Euro unterstützt. Zu der feierlichen Einweihung hatte sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel angekündigt.