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Ministerpräsident Woidke besucht Auschwitz – Gedenken an Opfer des Holocaust – Begegnung mit Potsdamer Schülern

veröffentlicht am 06.07.2016

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat am Mittwoch in der Gedenkstätte des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau der Millionen Opfer des Holocausts gedacht. An der berüchtigten Todeswand legte er einen Kranz nieder. Am ehemaligen Krematorium trug sich der Ministerpräsident in das Gedenkbuch ein. Außerdem traf sich Woidke mit Schülergruppen der evangelischen Schule Neuruppin und des Einstein-Gymnasiums Potsdam. Schüler aus Potsdam begleiteten den Ministerpräsidenten auch bei der Kranzniederlegung. Sie hatten gleichfalls das ehemalige Lager besucht, das weltweit zum Synonym für den Völkermord an dem jüdischen Volk und die Verbrechen des Nationalsozialismus wurde.

Unter dem Eindruck des Besuchs erklärte der Ministerpräsident: „Ich bin tief berührt und beeindruckt. Was ich erfahren und gesehen habe, ist kaum in Worte zu fassen. Das Erinnern an den Holocaust und die Auseinandersetzung mit diesem schrecklichen Kapitel unserer Vergangenheit sind und bleiben ein Kernanliegen deutscher Politik. Sie werden auch immer ein wichtiges Element unserer Beziehungen zu unseren polnischen Nachbarn bleiben. Ich bin sehr froh, dass durch die Stiftung Auschwitz-Birkenau seit 2009 eine tragfähige Grundlage für den langfristigen Erhalt dieser so ungemein wichtigen Gedenkstätte geschaffen wurde, an der sich Deutschland mit der Hälfte des angestrebten Stiftungskapitals beteiligt. Ein ebenso wichtiges Signal ist, dass Bund und Bundesländer die pädagogische Arbeit der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Auschwitz nunmehr dauerhaft gemeinsam finanzieren werden.

Es ist meine feste Überzeugung, dass wir unserer historischen Verpflichtung nur gerecht werden, wenn wir die Lehren aus der Vergangenheit an die nachfolgenden Generationen weiter geben. Nie wieder Krieg, nie wieder Rassenwahn und Ausgrenzung! Deshalb war mir die Begegnung mit den Potsdamer Schülerinnen und Schülern hier in Auschwitz auch so wichtig.“

[Fotos vom Besuch]