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Peter Fischer ist „Ehrenamtler des Monats“ Juli

veröffentlicht am 18.07.2012

Für seine langjährige ehrenamtliche Betreuung von Menschen, die durch Unfall oder Krebs keinen Kehlkopf mehr haben, hat die Staatskanzlei heute Peter Fischer aus Guben im Landkreis Spree-Neiße ausgezeichnet. Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Albrecht Gerber, ehrte Fischer als „Ehrenamtler des Monats“ Juli.

Gerber betonte: „Peter Fischers zeitaufwändiger Einsatz als Patientenbetreuer und Vorsitzender des Bezirksvereins der Kehlkopflosen Cottbus setzt Einfühlungsvermögen und Empathie voraus. Für dieses Engagement spricht ihm Ministerpräsident Matthias Platzeck Dank und Anerkennung aus“.

Der Verein sieht es als seine Aufgabe an, den Betroffenen und deren Angehörigen durch intensive Aufklärung sowie individuelle Betreuung zu helfen. Außerdem war Fischer viele Jahre als Vorsitzender des Landesverbandes der Kehlkopflosen sowie im Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen Brandenburg tätig. 1993 hatte er den Bundesverdienstorden bekommen.

Gerber weiter: „Selbstlos eilt Fischer auch an Sonn- und Feiertagen ans Bett von Patienten im Carl-Thiem-Klinikum Cottbus, wenn die vor der Kehlkopf-Operation ein Beratungs- und Betreuungsgespräch wünschen. Zum Beispiel darüber, wie es nach der Operation ohne Kehlkopf weitergeht. Fischer gibt auch wichtige Tipps für Antragstellungen bei Behörden.“

Peter Fischer erhielt als Anerkennung für sein Engagement die Dankesurkunde des Ministerpräsidenten und einen hochwertigen Füllfederhalter mit der Gravur „Engagiert für Brandenburg“. Seit September 2007 ehrt die Staatskanzlei monatlich besonders verdienstvolle Ehrenamtler.