www.stk.brandenburg.de

Platzeck: Fußball-Landesverband hat sich Verdienste um die Nachwuchsförderung erworben

veröffentlicht am 13.11.2010

Ministerpräsident Matthias Platzeck zollt dem Fußball-Landesverband (FLV) hohen Respekt für dessen Arbeit in den vergangenen 20 Jahren. „Die Erfolge im Fußball sind das Ergebnis der guten Arbeit des Landesverbandes insbesondere bei der Förderung des Nachwuchses“, sagte Platzeck auf dem Verbandstag am Samstag in Potsdam. Die Zeit seit der Verbandsgründung im Juli 1990 bezeichnete der Ministerpräsident als „Erfolgsgeschichte“. Am Abend ist eine Jubiläums-Festveranstaltung geplant, zu der auch Sportminister Holger Rupprecht erwartet wird.

Platzeck wörtlich: „Fußball ist faszinierend, Fußball begeistert, Fußball ist ein echters Volkssport. In Brandenburg gibt es Erfolge sowohl im Spitzen- als auch im Breitensport. Die wichtigsten Säulen sind dabei die engagierten Vereine, die zu einem vielfältigen Verbandsleben beitragen.“ Ministerpräsident hob den mehrfachen Deutschen Meister, Pokalsieger und ersten Championsleague-Gewinner in der Geschichte des europäischen Frauenfußballs, Turbine Potsdam, hervor. Platzeck zeigte sich zuversichtlich, dass bei der Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland auch so manche Spielerin aus Potsdam in der Frauen-Fußball-Nationalmannschaft spielt.

Platzeck sieht im Fußball-Landesverband auch einen starken Partner bei der Förderung des Ehrenamts: „Gerade in einem Flächenland wie Brandenburg ist es wichtig, dass auch in ländlichen Regionen das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen zum Gemeinschaftserlebnis wird.“ Platzeck bedankte sich bei den vielen Platzwarten, Übungsleitern, Schiedsrichtern und Vereinsvorständen. Der Ministerpräsident wörtlich: „Ohne sie wäre alles nichts.“ Der FLV hat 720 Vereine, 100.000 Mitglieder, 3.800 Mannschaften sowie 2.000 Schiedsrichter.

Platzeck würdigte den Fußball-Landesverband auch als „verlässlichen Verbündeten“ der Landesregierung bei der Umsetzung des Handlungskonzeptes „Tolerantes Brandenburg“ gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Dabei vermittle der Verband Werte wie Fairness und Toleranz. Das ist für Platzeck „ein vorbildliches Engagement, das Wirkung zeigt“.