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Platzeck gratuliert Preisträgern des Ausbildungspreises der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“

veröffentlicht am 25.10.2010

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat die Preisträgerinnen und Preisträger des 9. Ausbildungspreises der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ beglückwünscht. In seiner Festrede sagte er heute in Finsterwalde: „Eine Berufsausbildung ist der Schlüssel, um das eigene Leben erfolgreich gestalten zu können. Es zeigt sich immer deutlicher: Gut ausgebildeten jungen Menschen winken beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt.“

Platzeck dankte den Initiatoren des Ausbildungspreises: „Angesichts des demografischen Wandels und des steigenden Fachkräftebedarfs der heimischen Unternehmen sind Bemühungen um die Nachwuchssicherung außerordentlich bedeutsam. Mit Initiativen und Projekten wie die der Sparkassenstiftung "Zukunft Elbe-Elster-Land" werden junge Menschen motiviert und an die Region gebunden.“ Mit Blick auf die Kriterien der Jury zeigte sich Platzeck erfreut, dass neben überdurchschnittlich guten Leistungen insbesondere das gesellschaftliche Engagement der Preisträger honoriert wurde.

Platzeck sagte weiter, für Unternehmen sei es zwar nicht immer einfach, die berufliche Erstausbildung zu stemmen, doch Investitionen und Aufwand zahlten sich aus. „In Zeiten, in denen der Brandenburger Wirtschaft beeindruckende Dynamik bescheinigt wird und viele Branchen Wachstum verzeichnen, lohnt es für die Unternehmen, langfristig auf eigene Hoffnungsträger zu setzen.“

Nach Worten Platzecks unterstützt die Landesregierung diesbezügliche Bemühungen der Wirtschaft. Er nannte die politische Schwerpunktsetzung auf Bildung und Wissenschaft. Es gehe insbesondere um die Verzahnung wissenschaftlicher und beruflicher Bildung zu berufsbezogenem Know-How. „Als erstes Bundesland hat Brandenburg das Hochschulgesetz insofern liberalisiert, als dass beruflich qualifizierten Studienbewerbern der Zugang zur Hochschule deutlich erleichtert wurde. Zudem bieten Kammern und die Landesregierung zahlreiche Weiterbildungsmaßnahmen an.“