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20 Jahre Brandenburg - Arbeiter-Samariter-Bund

Anwalt der sozial Benachteiligten

veröffentlicht am 10.09.2010

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat den Arbeiter-Samariter-Bund in Brandenburg (ASB) als Stimme und Anwalt für die sozial Benachteiligten gewürdigt. Der ASB fordere zugleich von anderen Nächstenliebe oder soziale Gerechtigkeit ein, so Platzeck heute auf der Festveranstaltung in Potsdam zum 20-jährigen Bestehen des ASB Brandenburg. Scharf wandte sich Platzeck in diesem Zusammenhang gegen unsoziale Entscheidungen auf Bundesebene etwa Steuersenkungen für Wenige und die Streichung des Heizkostenzuschusses für Wohngeldempfänger. Brandenburg werde sich im Bundesrat für Kurskorrekturen stark machen, versicherte Platzeck.

„Das Land Brandenburg setzt dagegen mit Netzwerken für gesunde Kinder und den Lokalen Bündnissen für Familie Maßstäbe für eine soziale und gerechte Gesellschaft“, so Platzeck weiter. Hier sei der ASB mit seinen über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ebenso aktiv wie für Senioren und Pflegebedürftige, in der Jugend- und Familienhilfe oder bei Unglücksfällen. Platzeck dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ungezählte Stunden, die diese Jahr für Jahr leisteten. Platzeck hob hervor, dass der ASB neue Ideen bei der Pflege einbringe. Nicht umsonst habe das ASB-Pflegeheim „Abendsonne“ in Frankfurt (Oder) 2008 den Landes-Innovationspreis erhalten.

Mit 35.000 Verbandsmitgliedern sei der ASB ein sozialpolitisches Schwergewicht im Land. Der Ministerpräsident versicherte im Namen der Landesregierung: „Wenn es um Sozialpolitik geht, ist uns der Arbeiter-Samariter-Bund ein wichtiger Partner.“ Er würdigte dessen Rolle als verlässlicher und konstruktiv-kritischer Begleiter der Landesregierung.