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Erfolgreicher und beliebter ZAB-Kapitän verlässt sein Schiff

veröffentlicht am 25.01.2010

Ministerpräsident Matthias Platzeck sieht die großen Erfolge der Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) bei der Wirtschaftsförderung eng mit Detlef Stronk verbunden, dem scheidenden Vorsitzenden der Geschäftsführung. „Unter seiner Führung ist die ZAB zum echten Flaggschiff von Brandenburg geworden“, fasste der Ministerpräsident diese Würdigung bei der heutigen Verabschiedung von Stronk im Rahmen des ZAB-Neujahrsempfangs zusammen. Stronk sei ein Mann der ersten Stunde gewesen, der die ZAB durch eine Fusion der Wirtschaftsfördereinrichtungen TI.NA und BEA im Jahr 2001 mit aus der Taufe gehoben habe.

Die Fusion hatte zum Ziel, „Wirtschaftsförderung aus einer Hand“ anzubieten. Das sei damals in Deutschland ein Pilotprojekt gewesen, so Platzeck. „Inzwischen hat die ZAB damit längst Schule gemacht und ist zum anerkannten Vorbild geworden.“ Dafür sprächen die Erfolge: So sei die ZAB im Jahr 2008 beim Investitionsvolumen auf den bundesweit zweiten Platz gekommen, bei der Zahl der geschaffenen Arbeitsplätze auf den vierten.

Stronks Erfolgsgeheimnis sieht der Ministerpräsident in dessen „Gespür für das Machbare“. Die ZAB habe unter seiner Führung - unterstützt von der neuen Förderstrategie der Landesregierung - zahlreiche Unternehmen aus aller Welt für eine Ansiedlung in der Mark gewinnen können. Das sei ein Grund dafür, warum Brandenburg besser als erwartet durch die weltweite Wirtschaftskrise komme. Eine Welle von Insolvenzen und Entlassungen, die andere Bundesländer schmerzlicht erlebt hätten, sei über Brandenburg glücklicherweise ausgeblieben.