Staatskanzlei

Woidke empfängt Bundesministerin Bär zum Antrittsbesuch in Brandenburg: Besichtigung von Projekten an der BTU in Cottbus

veröffentlicht am 07.05.2026

iCampus, HERES, SpreeTec NeXt, EIZ, MUL – CT: Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke empfängt am Mittwoch (13. Mai) gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, zum offiziellen Antrittsbesuch im Land Brandenburg. Sie treffen sich in der Lausitzmetropole Cottbus und informieren sich nach einem internen Kennenlerngespräch an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) über mehrere Forschungsprojekte und den neu entstehenden Lausitz Science Park.

Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind zur Berichterstattung eingeladen.

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bis 11. Mai, 17:00 Uhr, unter presseamt@stk.brandenburg.de.

Termin:       
Mittwoch, 13. Mai 2026 

Uhrzeit:       
14:00 Uhr 

Ort:       
BTU, Zentralcampus, Forschungszentren FZ 3H und FZ 3E,
Konrad-Wachsmann-Allee, 03046 Cottbus
(Parkplatz: Siemens-Halske-Ring 10, 03046 Cottbus, Bushaltestelle: BTU/Gründungszentrum)

Ablauf

14:00 Uhr     
Begrüßung mit Auftaktbildern, Gebäude FZ 3H, Außentreppe

14:05 Uhr     
Gespräch Bär, Woidke, Schüle (nicht presseöffentlich)

14:05 Uhr     
Gelegenheit für einen Austausch zwischen Medien, Delegation und Projekten

14:30 Uhr     
Präsentationen MUL – CT, iCampus, HERES, Gebäude FZ 3H, 1. OG, Foyer

15:10 Uhr     
Präsentation SpreeTec NeXt, Gebäude FZ 3H, 1. OG, Showroom

15:30 Uhr     
Eröffnung LED-Cave im Energie-Innovationszentrum, Gebäude FZ 3E, EG, Raum 037

15:45 Uhr     
Eintrag ins Gästebuch der BTU, Gebäude FZ 3E, EG, Foyer

15:50 Uhr     
Statements, Gebäude FZ 3H, Außentreppe

16:00 Uhr     
Verabschiedung

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU)
Die BTU ist einer der Motoren für die Strukturentwicklung in der Lausitz. Zahlreiche der neu angesiedelten Strukturwandel-Projekte sind direkt an der BTU angesiedelt oder kooperieren mit ihr. An der Hochschule lernen derzeit rund 7.500 Studierende in 69 Studiengängen.

Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT)
Die MUL – CT wurde am 1. Juli 2024 gegründet. Neben der Stärkung der Gesundheitsversorgung in der Lausitz und Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten für Brandenburg wird die Forschung mit Schwerpunkt Gesundheitssystemforschung und Digitalisierung des Gesundheitswesens ein Beitrag zur Modernisierung des Gesundheitssystems in ganz Deutschland leisten. Die ersten Studierenden starten im Wintersemester 2026/27.

iCampus
Der „Innovationscampus Elektronik und Mikrosensorik Cottbus“ ist eine Forschungskooperation von sechs Partnern wie Fraunhofer- und Leibniz-Institute, die anwendungsnahe Mikrosensorik und Elektronik für Industrie 4.0, Gesundheit und Umwelt entwickelt. Dabei werden Universität, Forschungslabore und Unternehmen aus der Region vernetzt. So erprobt etwa die MUL - CT im iCampus entwickelte medizintechnische Lösungen wie den Medizinradar.

HERES
Das „Kompetenzzentrum Hochtechnologie- und Energiematerialien und deren Recycling Senftenberg“ ist eine im ostdeutschen Raum einzigartige Forschungsplattform für das nachhaltige Recycling von Batteriematerialien und anderen technologisch essenziellen Stoffen. Das BTU-Kompetenzzentrum soll Forschung, Industrie und Strukturwandel strategisch verbinden und Brandenburg als eine Schlüsselregion der europäischen Kreislaufwirtschaft positionieren.

SpreeTec neXt
„Neue Fertigungstechnologien für Komponenten und Systeme der dezentralen Energietechnik“: In dem Verbundprojekt SpreeTec NeXt arbeiten Forschende der BTU und der Fraunhofer-Institute mit Partnern aus der Wirtschaft an neuen Technologien der dezentralen Energietechnik. Im Fokus stehen dabei die ressourceneffiziente Gestaltung sowie die Fertigung von Komponenten und Systemen. Themen sind u.a. wasserstoffbasierte Energiewandlung, integrative Wärmetauscher oder hybride Photovoltaik- und Solarthermie-Kollektoren.

Energie-Innovationszentrum (EIZ)
Das EIZ entwickelt Lösungen für die klimaneutrale Energieversorgung und bringt Partnern aus Industrie und Forschung zusammen. Eine enge Verzahnung von Grundlagen- und Anwendungsforschung soll konkreten wirtschaftlichen Effekt vor Ort bewirken. Ministerin Bär und Ministerpräsident Woidke durchschneiden ein Band zur Eröffnung eines Virtual-Reality-Labors. Die LED-CAVE (Cave Automatic Virtual Environment) ermöglicht Studien zur Wahrnehmung und Akzeptanz von Energie und Infrastrukturmaßnahmen, die im virtuellen Labor realitätsnah erlebbar sind.