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Abschluss der Digitalpolitischen Sommerreise: „Digitalisierung zum Anfassen“

veröffentlicht am 16.07.2021

Digital Health, Smart City, Industrie 4.0 und Katastrophenschutz mit „ALADIN": Brandenburgs Digitalbeauftragter, Staatssekretär Benjamin Grimm, hat sich auf seiner Digitalpolitischen Sommerreise über innovative Technologien und Strategien von Unternehmen und Institutionen informiert. Zum heutigen Abschluss der Tour betonte er: „Nach zahlreichen Gesprächen mit Digitalpionieren unseres Landes bin ich überzeugt: Brandenburg ist auf dem richtigen Weg. Die Landesregierung wird das mit dem neuen Digitalprogramm 2025 untermauern."


Mit der Entwicklung des Digitalprogramms 2025 werden nach den Worten von Grimm die Weichen für die Digitalpolitik der Zukunft gestellt. Auf der Sommerreise habe er viele Hinweise und Wünsche aus der Praxis aufgenommen, die bei der Aufstellung des Programms berücksichtigt werden.


Grimm: „Ich bin beeindruckt, wie viele spannende Digitalisierungsprojekte in Brandenburg laufen. Es gibt großes digitalisierungsrelevantes Potential in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen. Ich werde weiterhin solche Begegnungen und den Austausch suchen, um die notwendigen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Digitalisierung zu schaffen."


Grimm kündigte an, dass das neue Digitalprogramm 2025 voraussichtlich Ende September der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Das Digitalprogramm 2025 stellt die Weiterentwicklung der Zukunftsstrategie „Digitales Brandenburg" aus dem Jahr 2018 dar. Grundlage für das Digitalprogramm bilden unter anderem die einzelnen Strategien der Staatskanzlei und der Ministerien zur Digitalisierung in ihren Fachbereichen sowie ein externes Gutachten zur Evaluation der Digitalen Resilienz in Brandenburg. Die Ressortstrategien und das Gutachten werden am 10. August im Digitalkabinett der Landesregierung besprochen. Anschließend wird das Digitalprogramm finalisiert und im vierten Quartal 2021 in Beteiligungsformaten sowohl online als auch offline mit der Öffentlichkeit diskutiert.


Grimm besuchte auf der Tour unter anderem das Carl-Thiem-Klinikum Cottbus. Das CTK wird derzeit zum digitalen Leitkrankenhaus ausgebaut und im Rahmen des vom Bund geförderten Projekts „Thiem5G" als eines der ersten Krankenhäuser bundesweit über den Mobilfunkstandard 5G vernetzt. Im Innovationszentrum Moderne Industrie (IMI) Brandenburg an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) ging es um die Unterstützung von kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der Digitalisierung und Automatisierung der Produktion.


An der Technischen Hochschule (TH) Wildau informierte er sich über das Projekt "ALADIN" (Advanced Low Altitude Data Information System), bei dem ein 5G-basiertes System zur mobilen Aufklärung und Steuerung von unbemannten Einsatzgeräten in Katastrophenlagen wie Waldbränden oder Hochwassern getestet wird. In Bad Belzig sprach er gestern über die Erfahrungen der Stadt auf dem Weg zur Smart City.


Er besuchte am heutigen letzten Tag der Tour die Körber & Körber GmbH in Birkenwerder, wo in den vergangenen Jahren analoge Prozesse digitalisiert wurden. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Fertigung komplexer Fräs- und Drehteile. In der ehemaligen Wartehalle des Bahnhofs Fürstenberg/Havel hat der Verein havel:lab einen Ort für junge Menschen geschaffen, um ihnen den Umgang mit Technologien im Zeitalter der Digitalisierung zu vermitteln. Grimm interessierte besonders, wie neben praktischen Fähigkeiten wie Löten und Programmieren auch theoretische Fragen geklärt werden und der verantwortungsvolle Umgang mit sozialen Medien und anderen sensiblen Daten vermittelt wird.

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