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Platzeck unterstützt weltweite Aktion im Kampf gegen Multiple Sklerose – Spendengeld für die Forschung

veröffentlicht am 24.02.2006

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck unterstützt die heute weltweit geplanten Veranstaltungen im Rahmen der so genannten Multiple Sklerose Global Dinner Party. Mit der Benefizaktion sollen neue Forschungsvorhaben finanziert werden, um das Rätsel dieser schweren Erkrankung lösen zu helfen. Platzeck ist Schirmherr des Landesverbandes Brandenburg der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG). Der Ministerpräsident erklärte:

„Die Idee ist so einfach und wie bestechend: Menschen laden Verwandte, Freunde und Bekannte zu sich ein und statt eines Geschenks spenden die Gäste Geld für den Kampf gegen Multiple Sklerose. Nach der erfolgreichen Deutschlandpremiere im vergangenen Jahr gilt es auch heute, im kleinen Kreis Großes zu bewirken. Ich würde mich freuen, wenn sich auch in Brandenburg viele Menschen an der Aktion beteiligten. Dies böte auch Gelegenheit, sich über die Krankheit zu informieren, von der in Brandenburg schätzungsweise bis zu 4.000 Menschen betroffen sind.

Ein wichtiges Anliegen dieser Aktion ist es, den Erkrankten Mut und Lebenswillen zu vermitteln, ihnen das Gefühl zu geben, nicht allein gelassen zu sein. Sind doch die Erfolgschancen im Kampf gegen die Krankheit dann am größten, wenn sich Arzt und Patient gemeinsam auf die individuellen Stärken des Betroffenen stützen können. Dabei eint sie das Ziel, eine Verschlimmerung zu verhindern und eine menschenwürdige Lebensperspektive zu entwickeln. Das ist gelebte Verantwortung, bürgerschaftliches Engagement im wahrsten Sinne des Wortes. Ich wünsche der diesjährigen MS Global Dinner Party einen großen Erfolg und eine rege Beteiligung.“

Multiple Sklerose ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, wobei die Übertragung von Nervensignalen verhindert wird. Bei den Erkrankten sind multiple neurologische Symptome wie Seh-, Gleichgewichts- und Konzentrationsstörungen, Lähmungen, bleierne Müdigkeit und Störungen der Blasen- und Nierenfunktion festzustellen. Die Ursachen für eine Erkrankung an MS sind nicht bekannt; die Krankheit tritt meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr und gehäuft bei Frauen auf. MS ist nicht heilbar, aber in den letzten Jahren wurden deutliche Fortschritte in der Diagnostik und Therapie erzielt. Neben der medikamentösen Behandlung sind physikalische Therapien, psychosoziale Unterstützung und Selbsthilfegruppen von besonderer Bedeutung. Weltweit leiden ca. 2,5 Mio. Menschen an dieser Krankheit, in Deutschland geht man von ca. 120.000 Betroffenen aus.