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Für brandenburgische Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit 3,1 Mio € gebilligt

Lenkungsausschüsse billigen weitere Förderung aus der EU-Gemeinschaftsinitiative INTERREG III A für die Grenzregionen Brandenburgs sowie der Wojewodschaften Lubuskie und Zachodniopomorskie

veröffentlicht am 14.06.2005

Die deutsch-polnischen Lenkungsausschüsse Brandenburg – Wojewodschaft Lubuskie und Brandenburg/ Mecklenburg–Vorpommern – Wojewodschaft Zachodniopomorskie zur Umsetzung der EU-Gemeinschaftsinitiative INTERREG III A haben weitere Förderanträge befürwortet. Für brandenburgische Projekte ist eine Förderung aus INTERREG III A-Mitteln in Höhe von insgesamt rd. 3,1 Mio. € vorgesehen.

So wird die BTU Cottbus EU-Mittel in Höhe von rund 118.000 Euro erhalten, um eine deutsch-polnische Kommunikationsplattform aufzubauen, die auch Studenten der Partneruniversität in Zielona Gora den Abruf von Informationen auf bibliothekarischer und wissenschaftlicher Ebene ermöglicht. So kann der umfassende Bestand der BTU (ca. 770.000 Medien) gezielt für den durch die Kooperation zwischen den beiden Universitäten notwendigen und die spezifischen Bedingungen der Grenzregion entstehenden Bedarf eingesetzt werden.

Das Bildungswerk des Allgemeinen Unternehmerverbandes Neubrandenburg e.V. kann mit einer finanziellen Unterstützung in Höhe von 450.000 Euro rechnen, die -ausgehend von den aktuellen Rahmenbedingungen und Bedarfslagen in der Region- u.a. eine berufsbegleitende Qualifizierung für Zielgruppen in den Bereichen „Business und gesellschaftliche Reformprozesse in Polen und Ausprägung interkultureller Kompetenz“ sowie „Kooperationsmanagement –Wirtschaftskooperation mit polnischen Partnern, Existenzgründung, -sicherung“ vorsieht.

In Zagan, Wojewodschaft Lubuskie, wird mit rund 31.000 Euro EU-Mitteln der Bau einer Abwasseranlage unterstützt. Mit diesem Bauvorhaben soll die Umweltsituation in der Grenzregion durch den Schutz der Gewässer im brandenburgisch-lubusker Grenzraum verbessert werden.

In der Wojewodschaft Zachodniopomorskie wird zur Vervollständigung des internationalen Fernradwanderweges um das Stettiner Haff der Ausbau eines Radweges mit rund 150.000 Euro aus EU-Mitteln gefördert.

Mit den Programmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG III A Brandenburg – Wojewodschaft Lubuskie und Brandenburg –Mecklenburg-Vorpommern –Wojewodschaft Zachodniopomorskie stehen den beteiligten Regionen für den Förderzeitraum 2000 – 2006 insgesamt gut 250 Mio. Euro EU-Mittel zur Entwicklung des gemeinsamen Grenzraumes und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zur Verfügung; auf das brandenburgisch-polnische Grenzgebiet entfallen davon 140 Mio. Euro.

Weitere Informationen zu den genannten Programmen finden Sie unter www.interreg.brandenburg.de.