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Branchendialog Metall in Brandenburg

veröffentlicht am 04.05.2005

Ministerpräsident Matthias Platzeck verabredet mit Metallarbeitgebern und der IG Metall Bezirksleitung Berlin-Brandenburg Branchendialog „Metall“

Der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck, der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie, Gerd v. Brandenstein, und der Bezirksleiter der IG-Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen, Olivier Höbel, haben heute bei einem ersten Branchengespräch ‚Metall- und Elektroindustrie’ vereinbart, künftig regelmäßig die für die Weiterentwicklung der Branche wichtigsten Zukunftsfragen zu erörtern und gemeinsame Initiativen zu entwickeln.

Zu den Themen des ersten Gesprächs zählten die Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf die Altersstruktur in den Betrieben, Fragen der Aus- und Weiterbildung und die Zusammenarbeit der Metall- und Elektroindustrie mit den Hochschulen. VME und IG Metall begrüßten die von der Landesregierung vorgelegten Überlegungen zur Stärkung von Wachstumsbranchen (‚Cluster’). In der Metall- und Elektroindustrie zählen dazu insbesondere die Luft- und Raumfahrtindustrie und der Bereich Automotive (Automobil- und Zulieferunternehmen).

Nach gemeinsamer Auffassung haben sich die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen in Brandenburg in den letzten Jahren positiv entwickelt. Allerdings bleibe die Metall- und Elektroindustrie in der Region auch in den nächsten Jahren auf eine weitere Verbesserung dieser Rahmenbedingungen angewiesen. Die Unternehmen in dieser Branche brauchten auch nach 2006 zur Stärkung ihrer Investitionstätigkeit eine optimale Unterstützung durch die Europäischen Strukturfonds.

Im Jahr 2004 hat die Metall- und Elektroindustrie mit einer Umsatzsteigerung von 8,3 % einen erheblichen Beitrag zum Anstieg des Bruttoinlandsprodukts in Brandenburg von 0,9 % geleistet. Diese Entwicklung muss nachhaltig gestärkt werden.