Friedensreise nach Jerusalem
veröffentlicht am 30.10.2026
Die Organisatoren des Friedenstrecks haben heute Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke über die zurückliegende Friedensreise nach Israel informiert. Ziel der im Mai 2025 gestarteten Tour war es, eine aus eingeschmolzenem Militärschrott gegossene, 65 Kilogramm schwere Friedensglocke mit Pferdewagen nach Jerusalem zu bringen. Dabei stieß der Treck auf verschiedenste Herausforderungen. Nach Routenänderungen konnte die Glocke im vergangenen Herbst feierlich an die zweisprachige „Hand-in-Hand-Schule“ in Jerusalem überreicht werden. Dort werden jüdische, christliche und muslimische Kinder gemeinsam unterrichtet.
Woidke war Schirmherr der Tour und zeigte sich beeindruckt von dem Bericht: „Diese Reise nach Jerusalem ist ein starkes Zeichen für den Frieden. Sie zeigt aber auch, dass Frieden nicht von allein entsteht. Es braucht persönliches Engagement für Verständigung und Versöhnung in der Welt.“
Ursprünglich hatten die Organisatoren geplant, den gesamten Weg vom Brandenburger Tor in Berlin nach Jerusalem auf dem Landweg über die Türkei, Syrien und Jordanien zurückzulegen. Da den Teilnehmern jedoch die Einreise über die Türkei verwehrt wurde, musste die Route geändert werden. Der Glockenwagen wurde schließlich per Schiff nach Israel transportiert, während die Teilnehmer per Flugzeug nachreisten. Am 13. November 2025 erreichte der Treck offiziell sein Ziel in Jerusalem.

