Landesfeuerwehrschule bekommt neuen Chef
veröffentlicht am 18.08.2026
Christian Markhoff wird neuer Leiter der Landesschule und Technischen Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz (LSTE). Das hat das Kabinett auf seiner heutigen Sitzung beschlossen. Markhoff löst damit zum 1. Dezember den bisherigen Leiter Heinz Rudolph ab, der Ende November nach mehr als zehn Jahren an der Spitze der LSTE in die Rente eintritt.
Innenminister Dr. Jan Redmann: „Mit Christian Markhoff wechselt ein versierter Fachmann an die Spitze der LSTE. Er kennt die Landesschule und das Land Brandenburg bereits sehr gut. Seinem Vorgänger Heinz Rudolph hat die LSTE viel zu verdanken. Rudolph hat die LSTE zu dem gemacht, was sie heute ist. Ich wünsche Heinz Rudolph alles Gute und Christian Markhoff wünsche ich viel Erfolg für seine neue Aufgabe.“
Nach dem Abschluss des Diplom-Maschinenbaustudiums an der Technischen Fachhochschule Wildau sowie eines Masterstudiengangs Sicherheit und Gefahrenabwehr an der Universität Magdeburg absolvierte Christian Markhoff die Laufbahnausbildung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst an der LSTE. Im Anschluss arbeitete er als Lehrkraft und Fachgebietsleiter an der Landeschule und später im brandenburgischen Innenministerium. 2013 wechselte er zur Berliner Feuerwehr, wo er die Laufbahnausbildung für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst absolvierte und im Anschluss in verschiedenen Leitungsfunktionen tätig war. Christian Markhoff arbeitet derzeit bei der Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienst Akademie (BFRA) als Teilprojektleiter. Der 45-jährige begleitet den Aufbau der Akademie am geplanten neuen Standort am ehemaligen Flughafen Tegel.
Heinz Rudolph leitet die LSTE seit 2015. Zudem war er von2015 bis 2021 Landesbranddirektor. Er trug dabei wesentlich zur Bewältigung komplexer Einsatzlagen bei, insbesondere bei Hochwasser und Waldbränden.
Die LSTE betreibt mehrere Dienstorte im Land Brandenburg. Am Hauptdienstort Eisenhüttenstadt und am Standort Wünsdorf findet die zentrale Aus- und Fortbildung von Angehörigen der Feuerwehren und Katastrophenschutzeinheiten statt. In Wünsdorf befindet sich zudem das Waldbrandkompetenzzentrum Brandenburg (WBZZ). In Borkheide steht die technische Einrichtung zur zentralen Überprüfung und technischen Abnahme von Feuerwehr- und Katastrophenschutztechnik. Darüber hinaus betreibt die LSTE zwei Katastrophenschutzlager, in denen besondere Bedarfsmittel für die Gefahrenabwehr bei Großschadensereignissen und Katastrophen vorgehalten werden.

