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Ministerpräsident Platzeck drückt Olympia - Team die Daumen: „Glück und Erfolg für Peking“

veröffentlicht am 21.07.2008

Ministerpräsident Matthias Platzeck wünscht dem brandenburgischen Olympia-Team Erfolg, Glück und gute Nerven für die Wettkämpfe in Peking. „Ich bin zuversichtlich, dass unsere Athleten ähnlich erfolgreich abschneiden wie vor vier Jahren in Athen und wieder Botschafter Brandenburgs in aller Welt werden“, erklärte Platzeck am Sonntag in Potsdam. Bei den vergangenen Olympischen Spielen hätten Sportler aus brandenburgischen Vereinen 5 der 14 deutschen Goldmedaillen gewonnen, was das Selbstbewusstsein und den Siegeswillen der jetzigen Peking-Mannschaft stärke. Am Sonntagabend hatte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die letzten Teilnehmer aus Spielsportarten nominiert.

Platzeck gratulierte den Sportlern, die den Sprung ins Team geschafft haben. Er dankte den Übungsleitern, Trainern, Lehrern, ehren- und hauptamtlichen Helfern und Funktionären in den Sport-Eliteschulen, Vereinen, Verbänden und Olympiastützpunkten für ihr Engagement, mit dem sie die Olympia-Sportler auf das Großereignis vorbereiteten. Zugleich würdigte der Ministerpräsident die Arbeit der Sporthilfe Brandenburg und der Bundeswehr mit ihrer Sportfördergruppe. Sie alle seien Basis für brandenburgische Erfolge im Sport.

Zum fünften Mal geht die weltbeste Skullerin, Kathrin Boron, bei Olympischen Spielen an den Start. Sie gewann bereits in Barcelona 1992, Atlanta 1996, Sydney 2000 und Athen 2004 jeweils die Goldmedaille. Zum dritten Mal bei Olympischen Spielen dabei ist die Kanutin Katrin Wagner-Augustin. In ihrer Sammlung sind bereits drei Goldmedaillen. Unter den Olympia-Athleten sind ebenfalls die Olympiasiegerin von Athen im Judo, Yvonne Böhnisch, und die diesjährigen Vizeweltmeister im Bahnradsport, Olaf Pollack und Roger Kluge.

Die brandenburgische Mannschaft für die Olympischen Spiele in Peking vom 8. bis 24. August besteht aus 36 Sportlerinnen und Sportlern. Das sind so viele wie nie zuvor. Schon fast traditionell stellen die Ruderer mit sieben und die Kanuten mit sechs den größten Anteil. Erstmals dabei sind Sportler im Kanuslalom.




Aus brandenburgischen Vereinen wollen folgende Sportlerinnen und Sportler in Peking olympische Medaillen gewinnen:


Fußball: Babett Peter, Anja Mittag
Handball: Mandy Hering, Katja Schülke
Judo: Romy Tarangul (bis 52 kg), Yvonne Bönisch (bis 57 kg), Sandra Köppen-Zuckschwerdt (über 78 kg)
Kanu-Rennsport: Fanny Fischer (Zweier- und Viererkajak 500 Meter), Katrin Wagner-Augustin (Einer- und Viererkajak 500 Meter), Lutz Altepost (Viererkajak 1000 Meter), Torsten Eckbrett (Viererkajak 1.000 Meter), Ronald Rauhe (Zweierkajak 500 Meter), Tim Wieskötter (Zweierkajak 500 Meter)
Kanu-Slalom: Felix Michel (Zweier-Canadier), Sebastian Piersig (Zweier-Canadier)
Kunstturnen: Philipp Boy, Robert Juckel
Leichtathletik: Melanie Seeger (20 km Gehen), Antje Möldner (3000 Meter Hindernis), Claudia Hoffmann (4x400 m)
Radfahren/Bahn: Maximilian Levy (Kurzzeit), Roger Kluge (Ausdauer), Olaf Pollack (Ausdauer), Trixi Worrack (Straße)
Ringen: Markus Thätner ( bis 66 kg)
Rudern: Christiane Huth (Doppelzweier), Kathrin Boron (Doppelvierer), Stephanie Schiller (Doppelvierer), Juliane Domscheit (Ersatz), Clemens Wenzel (Doppel-Zweier), Carsten Brodowski (Doppel-Zweier), Hans Gruhne (Doppel-Vierer)
Schießen: Florian Schmidt (Pistole), Dorijsuren Munkhbayar (Pistole)
Stefanie Thurmann (Pistole)
Schwimmen: Jaana Ehmcke (800 Meter Freistil)