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Platzeck und Ziegler würdigen Engagement der Landesstiftung „Hilfe für Familien in Not“

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veröffentlicht am 15.12.2007

Ministerpräsident Matthias Platzeck und Sozialministerin Dagmar Ziegler haben das Engagement der Landesstiftung „Hilfe für Familien in Not“ gewürdigt. Beim traditionellen Benefizkonzert der Stiftung am Freitag in Potsdam betonte Platzeck als Schirmherr der Veranstaltung: „Die Stiftung hat sich eines der wichtigsten Anliegen unserer Gesellschaft zur Aufgabe gemacht: Besonders benachteiligten Menschen zu helfen und ihnen das Leben ein wenig leichter zu machen.“ Ziegler appellierte an die Brandenburgerinnen und Brandenburger, Kindern und Familien mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Die von der früheren Sozialministerin Regine Hildebrandt gegründete Stiftung feiert in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen.

Platzeck und Ziegler verabschiedeten die Stiftungsratsvorsitzende Brunhild Schumann, die aus dem Amt scheidet, und begrüßten ihre Nachfolgerin, die Bundestagsabgeordnete Margrit Spielmann aus Brandenburg/Havel.

Zur Arbeit der Stiftung sagte Platzeck: „In einer Gesellschaft, die überwiegend von Wohlstand geprägt ist, sollten wir es uns erhalten, die Dinge auch aus der Perspektive von Menschen zu sehen, denen es nicht gut geht. Das ist der moralische Maßstab, an dem wir uns auch künftig messen lassen wollen.“ Für die Stiftung erarbeite ein Netz aus Beratungsstellen unter Einbeziehung der Hilfesuchenden Lösungskonzepte. Sich der Situation von Familien und Kindern in schwierigen Lebenssituation bewusst zu werden, dazu trage das Benefizkonzert immer wieder bei, hob Platzeck hervor. Der Regierungschef rief zu weiteren Spenden für die Stiftung auf und bedankte sich bei den zahlreichen Spendern für ihre finanzielle Unterstützung.

2007 verzeichnet die Landesstiftung einen Spendenrekord von über 98.000 Euro. Den größten Betrag erbrachte dabei die traditionelle Spendenaktion anlässlich des Benefizkonzerts.

Ministerin Ziegler sagte: „Es sind alle gefordert – die Kommune, die Unternehmen, Nachbarn und Vereine. Sie alle können dazu betragen, die Lebensbedingungen für Familien zu verbessern. Und wenn Kinder und Familien in Not geraten, darf niemand wegsehen, sondern muss Hilfe anbieten“. Einen wichtigen Beitrag leiste dabei auch die Stiftung.

Die Landesstiftung „Hilfe für Familien in Not“ vergab seit ihrer Gründung über 2,1 Millionen Euro an 2.176 Brandenburger Familien. Damit konnten zum Beispiel Kinderbekleidung und -mobiliar gekauft, eine drohende Obdachlosigkeit abgewendet, therapeutische Maßnahmen eingeleitet oder eine Ausbildung unterstützt werden. Allein in diesem Jahr half die Stiftung 197 Familien. Sie bietet auch Hilfe zur Selbsthilfe an. Wichtige Partner sind dabei die Schwangeren- und Familienberatungsstellen.


Die anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Stiftung erschienene Broschüre „Familien in Not brauchen Ihre Hilfe“ kann ab sofort angefordert werden bei der Landesstiftung „Hilfe für Familien in Not“, Heinrich-Mann-Allee 103, 14473 Potsdam.