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Landesregierung und Sozialpartner im „Metalldialog“ – „Branche bietet Zukunftsperspektiven für junge Leute“

veröffentlicht am 30.11.2007

Die Landesregierung und die Sozialpartner in der Metall- und Elektroindustrie Brandenburgs verstärken ihre Zusammenarbeit zur Entwicklung der Branche. Beim dritten „Metalldialog“ auf Einladung von Ministerpräsident Matthias Platzeck am Freitag in der Staatskanzlei erörterten die Gesprächspartner Initiativen zur Unterstützung von Unternehmensnetzwerken und zur Sicherung des Fachkräfte-bedarfs in der Metall- und Elektroindustrie. Sie verabredeten weitere Vorhaben im Bereich Innovation und Fachkräftesicherung.

Platzeck betonte: „Die Metallbranche zählt zu den Schlüsselindustrien in Brandenburg. Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung haben sich bemerkenswert positiv entwickelt. Die Metall- und Elektroindustrie ist damit weiterhin ein wichtiger Impulsgeber für die Bran-denburger Industrie. Es freut mich, dass wir – auch durch die Initiative des Metalldialogs - in Richtung Vernetzung ein gutes Stück vorangekommen sind. Und dies sowohl zwischen den Branchenunternehmen als auch zwischen den Unternehmen und der Wissenschaft“.

Die Partner im „Metalldialog“ wollen insbesondere das Forschungs- und Innovationspotenzial in den Unternehmen der Branche gezielter unterstützen und die Brandenburger Betriebe in ihrer Wettbewerbsfähigkeit stärken. Sie einigten sich zudem darauf, Vorhaben zur Ermittlung des Fachkräftebedarfs voranzubringen und den Betrieben Unterstützung bei der Sicherung ihres qualifizierten Fachkräftenachwuchses zu geben.

Platzeck: „Für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft sind qualifizierte Fachkräfte wichtiger denn je. Die Beschäftigungs- und Zukunftsperspektiven, die sich gut ausgebildeten Fachkräften im Land bieten, sind noch viel zu wenig bekannt. Es freut mich daher besonders, dass wir im „Metalldialog“ gemeinsam daran arbeiten, junge Leute, vor allem Frauen und Mädchen, für eine Ausbildung oder ein Studium im metallrelevanten Bereich zu gewinnen“.

Bei ihrem letzten Treffen Anfang Februar hatten sich die Partner vor allem darauf verständigt, die Vernetzung der Unternehmen der Branche gezielter zu unterstützten. Platz-eck resümierte: „Die durch das Land geförderten Netzwerke Profil.metall des IMU-Institutes und das M+E -Netzwerk des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie leisten einen wichtigen Beitrag für die Bündelung der Kräfte in dieser durch enorme Vielfalt und eine große Anzahl an kleinen Unternehmen geprägten Branche.“

Am „Metalldialog“ beteiligen sich sowohl Spitzenvertreter des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie und der IG Metall Berlin-Brandenburg als auch des Wirtschafts-, des Arbeits- und des Wissenschaftsministeriums.