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Platzeck: „Gerechtigkeit und Solidarität bleiben Schlüsselbegriffe unserer Gesellschaft“

veröffentlicht am 10.05.2007

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat sich erneut klar zur Reformpolitik der damaligen rot-grünen Bundesregierung bekannt. „Die derzeit gute Arbeitsmarktsituation geht auch auf die tiefgreifenden aber notwendigen Sozial- und Arbeitsmarktreformen zurück. Das sollte auch deutlich gesagt werden. Menschen streben verständlicherweise nach Sicherheit im Wandel. Politik muss den Mut haben, klar zu machen, dass es Sicherheit nur durch Wandel geben kann“, sagt Platzeck am Donnerstag bei der Preisverleihung „Das politische Buch“ der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Platzeck dankte den für ihr Buch «Einfach abgehängt - Ein wahrer Bericht über die neue Armut in Deutschland» ausgezeichneten Autoren Nadja Klinger und Jens König. Sie hätten darin hinter die Kulissen der großen gesellschaftspolitischen Begriffe geschaut und sie mit der konkreten Lebenssituation von unterschiedlichen Menschen verglichen. „Ihr Buch zeigt uns, dass Gerechtigkeit und Solidarität Schlüsselbegriffe unserer Gesellschaft bleiben“, so Platzeck.

Platzeck bezeichnete es als einen Leitspruch seines Handelns ‚mit dem Gesicht zu den Menschen’ zu wirken und zu versuchen, ihnen die Reformen zu erklären. Er betonte, dass zu der Reformpolitik auch gehöre, den Menschen im Sinne der Solidarität und der sozialen Gerechtigkeit bessere Zukunftschancen zu eröffnen sowie ihre Teilhabe an der Gesellschaft zu fördern. Der Schlüssel liege dabei in der Investition in Bildung und Ausbildung.