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Geschichte der deutschen Teilung vermitteln – Land unterstützt Restaurierung am Checkpoint Bravo

veröffentlicht am 07.04.2007

Das Land Brandenburg unterstützt die Restaurierung des denkmalgeschützten Kommandoturms im Bereich der früheren Grenzübergangsstelle Dreilinden-Drewitz. Ministerpräsident Matthias Platzeck stellt dafür 10 000 Euro aus Lottomitteln bereit. Der Turm soll künftig als Ort zur politischen Bildung insbesondere für Schüler und junge Erwachsene dienen. Geplant ist dort eine Dauerausstellung zur Geschichte der deutschen Teilung. Platzeck: „Geschichte ist immer auch Mahnung. Gerade Jugendliche müssen sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen, um für die Zukunft zu lernen.“

Um die Restaurierung und den Ausbau des seit 1994 denkmalgeschützten Turms kümmert sich der Förderverein "Erinnerungs- und Begegnungsstätte Grenzkontrollpunkt Dreilinden/Drewitz – Checkpoint Bravo“. Das von dem Verein verfolgte Vorhaben ist Teil des "Gesamtkonzepts zur Erinnerung an die Berliner Mauer". Dabei spielt gerade auch der Denkmalraum Dreilinden-Drewitz - „Checkpoint Bravo“ - als dezentraler Mauerort eine wichtige Rolle. Im Kontext soll dieses Gesamtkonzept dazu beitragen, auch den nachfolgenden Generationen die Geschichte der deutschen Teilung im Stadtbild sichtbar und begreifbar zu machen.