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Terminhinweis: Woidke und Scholz besuchen Gedenkstätte Sachsenhausen

Kranzniederlegung am Gedenkort „Station Z“

veröffentlicht am 26.07.2019

Ministerpräsident Dietmar Woidke und der Vizebundeskanzler, Bundesfinanzminister Olaf Scholz, besuchen am Dienstag (30. Juli) die Gedenkstätte Sachsenhausen. Am Gedenkort „Station Z" legen sie in Erinnerung an die Opfer des nationalsozialistischen Konzentrationslagers einen Kranz nieder.


Bei dem Rundgang werden Woidke und Scholz vom Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und Leiter der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen, Dr. Axel Drecoll, sowie von Oranienburgs Bürgermeister Alexander Laesicke begleitet. Anliegen des Besuchs ist auch ein Austausch darüber, wie Gedenkstätten mit ihrer Arbeit gerade in der heutigen Zeit zum Kampf gegen Demokratiefeindlichkeit und Menschenverachtung beitragen.


Medienvertreter sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen:


Wann        
Dienstag, 30. Juli 2019, 16.30 Uhr


Wo                
Gedenkstätte Sachsenhausen,
Straße der Nationen 22, 16515 Oranienburg


Zwischen 1936 und 1945 waren im Konzentrationslager Sachsenhausen mehr als 200.000 Menschen inhaftiert. Zehntausende Häftlinge kamen durch Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit, medizinische Versuche und Misshandlungen um oder wurden Opfer von systematischen Vernichtungsaktionen der SS.


Bereits am Vormittag tragen sich Woidke und Scholz in das Goldene Buch der Stadt Oranienburg ein (12.30 Uhr; Schlossmuseum, Orangesaal, Schlossplatz 1). Anschließend gibt Woidke im Beisein von Scholz sowie Innenminister Karl-Heinz Schröter den offiziellen Startschuss für die „Modellregion Oranienburg", mittels der die Beseitigung von Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg in der Stadt forciert werden soll (Auftaktveranstaltung 13.00 Uhr, Hans-Grade-Straße 4). Danach besichtigen sie bereits beräumte Bombenfundstellen im Treidelweg (14.15 Uhr) und besuchen die Feuerwehrwache Oranienburg (15.15 Uhr, Julius-Leber-Straße 25).


Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Terminhinweis vom 24.07.


Pressemitteilung als PDF (application/pdf 142.9 KB)