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„Ferien mit Diplom" - Schwedter Initiative als „Demografie-Beispiel des Monats" ausgezeichnet

veröffentlicht am 08.06.2018

Freizeitspaß und dabei spielerisch jede Menge lernen - das ist das Konzept der uckermärkischen Initiative „Agenda-Diplom Schwedt".  Das MehrGenerationenHaus im Lindenquartier organisiert mit Hilfe von 45 Partnern dieses kostenlose Ferienprogramm. Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren können Sportarten ausprobieren oder werkeln und basteln. Zudem bekommen sie viele Informationen über Unternehmen und ihre Heimat. Staatskanzleichef Thomas Kralinski zeichnete  die Initiative heute rechtzeitig vor Beginn der sommerlichen Ferienzeit in Schwedt als „Demografie-Beispiel des Monats" aus. 


Staatssekretär Kralinski sagte: „Mit diesem Projekt wird Kindern und auch Eltern gezeigt, welche Chancen ihre Stadt bietet. So können sich bereits Grundschulkinder über verschiedene Berufe informieren. Das ist ein erster wichtiger Schritt, um Interesse für eine Berufsausbildung in der Region zu wecken und damit langfristig den Fachkräftebedarf zu sichern.  Bei anderen Veranstaltungen erforschen die Kinder Natur und Umwelt oder machen sich mit der Geschichte der Region vertraut. Das stärkt die Heimatverbundenheit."


Kralinski lobte, dass beim „Agenda-Diplom" viele Partner an einem Strang ziehen: „Vereine und Organisationen, Verwaltung und Unternehmen stricken gemeinsam an einem spannenden und lehrreichen Programm."


Bärbel Glogau, Geschäftsführerin des Verbandsbereichs Uckermark der Volkssolidarität, sagte: „Das MehrGenerationenHaus in einer Stadt wie Schwedt bietet sich als Koordinations- und Vernetzungsplattform für das „Agenda-Diplom" geradezu an. Das hat der Träger Volkssolidarität LV Brandenburg e.V. bereits im Jahr 2015 erkannt und mit großem Engagement gefördert. Das „Agenda-Diplom" hat von Jahr zu Jahr mehr Erfolg. Auch die eigenen Dienstleistungen des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes wie ambulante Pflegedienste, Kindertagesstätten und psycho-soziale Dienste beteiligen sich am „Agenda-Diplom" 2018."


Insgesamt können die Kinder unter rund  50 Veranstaltungen wählen. Dazu gehören Tischtennis, Paddeln, Inlinehockey, Tanz, eine Jugendschreibwerkstatt, ein Zeichenkurs oder eine Tümpeltour. Sie können sich im Rathaus beim Bürgermeister, im Polizeirevier, bei der Feuerwehr, im Amtsgericht, bei den Uckermärkischen Bühnen oder in einem Hotel umsehen. Für jede besuchte Veranstaltung gibt es eine Unterschrift oder einen Stempel. Wer eine volle Stempelkarte hat, erhält bei einer öffentlichen Verleihung vom Bürgermeister das „Agenda-Diplom".


Das Projekt wird auch von der Stadt Schwedt, der Stadtsparkasse sowie der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft UVG unterstützt, die den Teilnehmern eine kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ermöglicht. Schwedt ist nicht die einzige Stadt in der Uckermark, die ein Agenda-Diplom anbietet - auch Prenzlau (seit 2011) und Angermünde (seit 2018) sind dabei. Zudem hat Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) das erfolgreiche Konzept übernommen.



Die Initiative „Agenda-Diplom Schwedt" ist ein Beispiel auf dem „Marktplatz der Möglichkeiten", mit dem die Staatskanzlei innovative, nachahmenswerte Initiativen im Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels vorstellt. Die jeweiligen Demografie-Beispiele des Monats werden im Rahmen des Internetauftritts „Marktplatz der Möglichkeiten" unter www.demografie.brandenburg.de veröffentlicht.


Kontakt für das Demografie-Beispiel des Monats Juni: MehrGenerationenHaus im Lindenquartier, Jana Jähnke, Tel. 03332/835040,


E-Mail mgh-schwedt@volkssolidaritaet.de


Weitere Informationen: www.mgh-schwedt.de/agenda-diplom/


http://www.brandenburg.de/de/demografie/bb1.c.547439.de


Hinweise und Anregungen an: demografie@stk.brandenburg.de

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 230.9 KB)