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Auszeichnung für Stift zum Heiligengrabe – Woidke: „Ein echtes Juwel, das unübersehbar glänzt“

veröffentlicht am 23.10.2016

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat der Äbtissin des Klosters Stift zum Heiligengrabe im Landkreis Ostprignitz-Ruppin zur Auszeichnung durch das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz mit der „Silbernen Halbkugel“ am (morgigen) Montag gratuliert. Mit dem Preis wird der Einsatz der Stiftsfrauen zur Erhaltung des Klosters gewürdigt.

In dem Glückwunsch an Äbtissin Erika Schweizer schreibt Woidke: „Unser Land verdankt dem Einsatz Ihrer Vorgängerin und vieler weiterer engagierter Frauen die Erhaltung eines echten Juwels. Es glänzt mittlerweile unübersehbar und ist ein Anziehungspunkt für viele Menschen geworden. Kloster und Stift Heiligengrabe gehören zu unserer Brandenburger Geschichte und Identität. Ich habe großen Respekt vor dieser Aufbauleistung und nutze den Anlass der Preisverleihung gerne, meinen tief empfundenen Dank auszudrücken. Ich freue mich mit Ihnen und allen Stiftsfrauen über diese Auszeichnung. Und ich weiß, dass Sie sich diesem Erbe verpflichtet fühlen. Das ist eine gute Grundlage für die Arbeit der kommenden Jahre, für die ich Ihnen weiterhin viel Erfolg wünsche.“

Die Silbernen Halbkugeln werden seit 1979 jährlich vom Deutschen Nationalko-mitee für Denkmalschutz an Persönlichkeiten vergeben, die einen wichtigen Bei-trag zur Erhaltung und Rettung von Gebäuden, Ensembles, Altstadtkernen, Dörfern und archäologischen Denkmälern geleistet haben. Die massive Silberne Halbkugel zeigt auf der Schnittfläche einen Kranz von leicht abstrahierten Baukörpern: Sakral- und Profanbauten bilden eine geschlossene Reihe und versinnbildlichen das umfassende Aufgabengebiet des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege.

Weitere Infos: http://www.dnk.de/denkmalschutz_preise/n2393?node_id=2394