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Brandenburg-Finale von „Straßenfußball für Toleranz“ –
Woidke wirbt für Fairness auf dem Platz und überall im Leben

veröffentlicht am 02.07.2016

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat heute die besten und fairsten Mannschaften der ersten landesweiten Straßenfußball-Meisterschaft geehrt. Beim Finale auf dem Gelände von Tropical Islands in Krausnick sagte Woidke: „Fair geht vor – das ist die wesentliche Botschaft, wenn es darum geht, gemeinsam Sport zu treiben. Natürlich will jeder gewinnen und mehr Tore schießen als der Gegner. Aber es klappt immer dann am besten, wenn man dabei Rücksicht auf die anderen nimmt.“

Mit Blick auf die EM in Frankreich sagte Woidke an die jungen Leute gewandt: „Ich bin mir sicher, dass die Profis aus ganz Europa von unseren Jungs und Mädchen das eine oder andere lernen könnten. Es kommt auf die Mannschaft an, auf das Zusammenspiel, auf das Miteinander. Und was Fairness und Rücksicht angeht: Da könnten sich die Großen von den Kleinen sicher einiges abgucken...“
Der Ministerpräsident machte deutlich, dass das Kicker-Turnier kein Selbstzweck ist: „Egal ob auf dem Platz, in der Schule, im Beruf oder sonst wo: Ein faires und rücksichtsvolles Miteinander ist überall sehr wichtig. Und es hilft in allen Situationen weiter, denn wer auf diese Art und Weise mit anderen umgeht, bekommt meist ein Vielfaches zurück. Ich bin überzeugt: Toleranz, Fairness und Freundlichkeit zahlen sich aus. Sie sind der Schlüssel dazu, dass unser Zusammenleben funktioniert.“
Die Brandenburgische Sportjugend (BSJ) des Landessportbundes Brandenburg (LSB) erwartete rund 120 Teams, die sich beim „Straßenfußball für Toleranz“ seit Mitte Mai bei sechs Vorrundenturnieren für das große Landesfinale qualifizieren konnten. Die jugendlichen Kicker kamen aus Jugendclubs, Schulen und Vereinen, darunter waren aber auch Flüchtlinge, die in Brandenburg eine neue Heimat finden wollen. Besonders wichtig ist die Zusammensetzung der Mannschaften. Teilnehmer aus unterschiedlichen Herkunftsländern kicken zusammen, so kommen gegenseitige Akzeptanz und Respekt in jedes Spiel.

Nicht nur deshalb wird bei der Straßenfußball-Tour vor allem auf Fairplay gesetzt und nach etwas anderen Regeln gespielt. So gibt es neben der sportlichen auch eine Fairplay-Wertung, die Schiedsrichter überflüssig macht. Stattdessen beobachten am Spielfeldrand sogenannte Teamer das Spielgeschehen, die die Konfliktsituationen zwischen den Spielern moderieren. Weitere Zusatzregeln werden von den Teams selbst bestimmt, die bei jedem Spiel bis zu drei Fairplay-Punkte gewinnen können.

Die Aktion wurde auch von der F.C Flick Stiftung, der AOK Nordost und von Tropical Islands unterstützt.