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„Ausdruck gewachsener Freundschaft“ – Woidke bei Eröffnung der Musikfesttage an der Oder

veröffentlicht am 04.03.2016

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat die Musikfesttage an der Oder als „besonders schönen Ausdruck der deutsch-polnischen Freundschaft und eines lebendigen Miteinanders“ bezeichnet. Das traditionsreiche Festival sei ein musikalischer Höhepunkt auf beiden Seiten der Oder, sagte Woidke heute als Schirmherr der Veranstaltung beim Eröffnungskonzert in Frankfurt (Oder). Daran nahm auch Kulturministerin Sabine Kunst teil.

Mit Blick auf das hochkarätige Programm verwies er darauf, dass das Festival auch ein wichtiges Instrument der Begabten- und Nachwuchsförderung sowie der kulturellen Bildung von Kindern sei. Woidke dankte den Organisatoren und allen Künstlerinnen und Künstlern, „die die Musikfesttage zu einem guten Zeichen der deutsch-polnischen Verständigung und der Zusammenarbeit über Grenzen hinweg“ machen.

Woidke betonte, für Brandenburg sei die Beziehung zu Polen mehr als eine bloße Nachbarschaft. „Brandenburg ist das Bundesland mit der längsten Grenze zu Polen. Diese Grenze ist gerade in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten eine der wichtigsten Nahtstellen der Europäischen Union geworden. Als Polen-Koordinator der Bundesregierung liegen mir die Beziehungen zu unserem Nachbarland besonders am Herzen.“ Solche Beziehungen benötigten Pflege und kontinuierliche Arbeit, fügte Woidke hinzu. Das sei heutzutage in einem Europa, das an vielen Stellen mit großen Problemen zu kämpfen hat, wichtiger denn je. Woidke resümierte: „Insofern sehe ich die 51. Musikfesttage an der Oder als ein gutes Zeichen für eine gewachsene Freundschaft.“
Die Musikfesttage gibt es schon seit 1966. Bis 1993 hießen sie „Frankfurter Festtage der Musik“. In diesem Jahr finden sie zum 51. Mal statt. Hauptpartnerstadt ist Zielona Gora. Das diesjährige Motto lautet „Kontraste“. Bis zum 17. März stehen 25 Veranstaltungen an 12 verschiedenen Orten auf beiden Seiten der Oder auf dem Programm.