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Film als Kulturgut und Wirtschaftsprodukt - Woidke auf Berlinale-Empfang des Medienboard

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veröffentlicht am 13.02.2016

Die Hauptstadtregion hat nach den Worten von Ministerpräsident Dietmar Woidke ihre Position als eine der führenden Filmstandorte Europas ausgebaut. „Daran hat das Medienboard Berlin-Branden­burg einen großen Anteil. So hat es hier rekordverdächtige 4700 Drehtage für Film- und Fernsehproduktionen gegeben. Rund die Hälfte entfielen auf Projekte, die vom Medienboard gefördert wurden“, sagte Woidke beim Empfang der Filmfördergesellschaft am Samstagabend in Berlin anlässlich der 66. Filmfestspiele. Der Film sei nicht nur ein wichtiges Kulturgut, sondern vor allem auch ein maßgeblicher Wirtschaftsfaktor für die Region.


Der Ministerpräsident betonte: „Bei der Produktion von Spielfilmen und Serien werden für jeden Euro, der an Fördergeldern ausgereicht wird, auch sechs Euro im Verlauf der Produktion hier ausgegeben. Das bringt Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. Wenn dann auch noch die künstlerischen Ergebnisse stimmen, ist das wunderbar.“ Brandenburg sei ein traditionelles Filmland, bei dem Filmsets zum Alltag gehörten. Die Hauptstadtregion sei zunehmend zum Drehort großer internationaler Produktionen geworden. Das sei eine gute Werbung für Brandenburg und Berlin.


Woidke weiter: „Die kontinuierlich erfolgreiche Arbeit des Medienboard trägt zur hohen Reputation des Standorts bei. Das wird auch auf der diesjährigen Berlinale deutlich, in deren Festivalprogramm 17 vom Medienboard Berlin-Brandenburg unterstützte Filme laufen. Mit dem Medienboard verfügt die Hauptstadtregion über eine hochprofessionelle und gut vernetzte Institution, die bei internationalen Kooperationen exzellent aufgestellt ist. Die neue Förderung serieller Formate macht den Medienstandort zusätzlich attraktiv für die Produktion von Hochkarätern, wie die fünfte Staffel von `Homeland` oder `Berlin Station` und künftig `Babylon Berlin`.“