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Europa in die Schulen bringen – Landesregierung unterstützt Projekt „Europamobil“ mit mehr als 21.000 Euro

veröffentlicht am 26.07.2015

Die Landesregierung unterstützt das Projekt der deutsch-französisch-polnischen Stiftung Genshagen „Europamobil. Europa in die Schulen bringen“ mit mehr als 21.000 Euro aus Lottomitteln. Mit dieser einzigartigen Initiative, für die Ministerpräsident Dietmar Woidke die Schirmherrschaft übernommen hat, soll jungen Menschen die Europäische Union näher gebracht werden. Seit 2009 steigen dafür Studierende aus Ländern der EU in einen Bus und besuchen im jährlichen Wechsel verschiedene Schulen. In diesem Jahr besucht das „Europamobil“ vom 16. bis 30. September insgesamt elf Bildungsstätten in Brandenburg. Im Rahmen von Workshops und Seminaren wird mit den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I vor Ort über unterschiedliche europäische Themen diskutiert.

Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Rudolf Zeeb, würdigte das „Europa-mobil“ als „wichtiges, grenzüberschreitendes Projekt, das Europa greifbar macht“. Zeeb betonte: „Es ist wichtig, dass Jugendliche Interesse für Europa entwickeln. Denn in den Schulen sitzen junge Europäer, die die EU später mitgestalten kön-nen. Durch das Projekt erfahren die Schülerinnen und Schüler sehr anschaulich Wissenswertes und Neues über die EU und auf welche Weise diese ihren Alltag schon heute prägt. Gerade derzeit, da die Europäische Union mit der Aufnahme von Flüchtlingen und der Griechenlandfinanzierung vor großen Herausforderungen steht, ist das immens wichtig.“

Stephen Bastos, Projektleiter der Stiftung Genshagen sagte: „Die Stichworte Solidarität, Wohlstand und Frieden sind aufs engste mit Europa verknüpft. Das gerät heute all zu oft aus dem Blick. Dagegen wollen wir mit dem Projekt angehen. Wir gehen mit Europamobil in die breite Fläche an Schulen, an denen Europa nicht täglich präsent ist. Es geht dabei nicht nur um Vermittlung von Wissen. Wir wollen vielmehr Europa in seiner ganzen Vielfalt als konkrete und lebendige Erfahrung präsentieren und damit das Zusammengehörigkeitsgefühl der jungen Europäer stärken. Europamobil findet abwechselnd in Deutschland, Frankreich und Polen statt. Die Stiftung Genshagen möchte mit dem Projekt somit auch einen Beitrag zur Kooperation im Rahmen des Weimarer Dreiecks leisten.“
Entstanden ist das „Europamobil“ für Schüler und Studierende im Rahmen der trilateralen Partnerschaft des Landes Brandenburg mit den Hauptstadtregionen Ile de France und Masowien. Gefördert wird das Projekt durch die Staatskanzlei, das Bildungsministerium sowie das Europaministerium, die Robert Bosch Stiftung und die F.C. Flick Stiftung. Die Studierenden veranschaulichen den Themenkomplex „Europa“ mit Hilfe verschiedener Methoden, die im Rahmen eines Vorbereitungs-seminars gemeinsam erarbeitet werden. Im Anschluss werden die Ergebnisse öffentlich präsentiert und mit Persönlichkeiten aus Politik und Kultur diskutiert.


Einen Einblick in die Veranstaltungsreihe bietet das Video zur Europamobil-Tour im Jahr 2011:
www.stiftung-genshagen.de/programm/videogalerie/europamobil
Weitere Infos zur aktuellen Tour 2015 in Brandenburg gibt es unter:
www.stiftung-genshagen.de