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Woidke: Mit Regionalen Wachstumskernen
auf Zukunftskurs – Neue Projekte beschlossen

veröffentlicht am 15.04.2014

Die Regionalen Wachstumskerne (RWK) werden nach den Worten von Ministerpräsident Dietmar Woidke ihrer wirtschaftlichen Ankerfunktion immer besser gerecht. „Die 15 RWK haben auch im vergangenen Jahr gezeigt, wie durch innovative Ideen bei Fachkräftesicherung, Wissens- und Technologietransfer und Umlandkooperation wirtschaftlich attraktive und starke Standorte entwickelt werden können“, sagte Woidke heute nach der Kabinettssitzung in Potsdam. Die Landesregierung hatte zuvor den 13. Bericht „Stärkung der Regionalen Wachstumskerne“ sowie sechs neue RWK-Maßnahmen beschlossen.

Woidke verwies darauf, dass in den vergangenen Jahren viele Vorhaben ohne die konzentrierte Förderpolitik der RWK nicht denkbar gewesen wären. Er nannte in diesem Zusammenhang das Energiezentrum an der BTU Cottbus-Senftenberg, für das von Bund und Land Mittel in Höhe von insgesamt 11 Millionen Euro flossen. Weitere Beispiele seien der Hafen in Wittenberge, der Umbau des alten Gymnasiums in Neuruppin zu einem regionalen Zentrum für Wissenschaft, Kultur, Bildung und Begegnung sowie das Haus der Bildung und Technologie in Schwedt. Woidke wörtlich: „Die Strategie der Landesregierung Stärken zu stärken hat viele Projekte ermöglicht, die für die jeweiligen Regionen prägend sind.“

Zu den sechs neuen RWK-Maßnahmen gehören die Komplettierung des Industrieparks Schwarze Pumpe im RWK Spremberg durch den Bau von Straßen und Abwasserleitungen, der Aufbau des Industriegebiets Süd in der Nähe des Hafens Wittenberge im RWK Prignitz und die Umsetzung des Museumskonzepts des RWK Cottbus, das den Umbau von Gebäuden in der Bahnhofstraße für das künftige Stadtmuseum und das Stadtarchiv vorsieht. Seit 2005 hat das Kabinett insgesamt 169 Einzelmaßnahmen für die RWK beschlossen.

Die von der Landesregierung geforderte Einbeziehung von Umlandkommunen erschließe neue Entwicklungs-Potenziale über die jeweiligen Standorte hinaus. „Das gelingt den RWK immer besser und immer systematischer“, so Woidke. „RWK arbeiten vielfach mit ihrem Umland in den Bereichen Fachkräftesicherung, Tourismus sowie Energie und Klimaschutz zusammen.“ Als ein gutes Beispiel hob Woidke den RWK Neuruppin hervor, der mit den Umlandkommunen im freiwilligen Zusammenschluss „Freiraum Ruppiner Land“ erstmals ein regionales Standortentwicklungskonzept vorgelegt hat. Woidke resümierte: „Genau das ist unser Ziel. Mit den Regionalen Wachstumskernen befindet sich unser Land auf Zukunftskurs.“

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