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Jüdisches Filmfestival begeht 20. Jubiläum – Woidke: „Fester Bestandteil unseres kulturellen Lebens“

veröffentlicht am 30.03.2014

Das 20. Jüdische Filmfestival ist nach den Worten von Ministerpräsident Dietmar Woidke eine Bereicherung für Potsdam und Brandenburg. „Das Festival ist zu einem festen Bestandteil im kulturellen Leben unseres Landes geworden. Einmal mehr zeigen uns die Beiträge die vielen Facetten jüdischen Lebens“, sagte Woidke heute vor rund 400 Gästen bei der Festival-Gala im Potsdamer Hans Otto Theater, für die er die Schirmherrschaft übernommen hat.


Der Ministerpräsident betonte: „Das Festival bringt uns nicht nur jüdisches Leben in Deutschland und anderswo nahe. Es lässt uns einen Blick in die israelische Gesellschaft werfen und dient so der interkulturellen Verständigung.“ Der Ministerpräsident verwies in diesem Zusammenhang auf die enge Kooperation zwischen Brandenburg und Israel im Bereich der Filmförderung. Besonders erfreut zeigte er sich, dass unter den 33 Filmen in diesem Jahr auch ein Beitrag mit einem sehr persönlichen Bezug zu Brandenburg zu sehen ist. Die Regisseurin des Films ‚Anderswo‘, der schon auf der Berlinale gezeigt wurde, ist Absolventin der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg.


Das Jüdische Filmfestival findet seit 20 Jahren in der deutschen Hauptstadtregion statt. Seit 2005 werden die Filme auch in Potsdamer Kinos gezeigt, in diesem Jahr vom 31. März bis 2. April im Thalia-Kino. Zum Jubiläum, das unter dem Motto „20 Jahre Filme ohne Klischees“ steht, präsentiert das Festival 33 Filme, darunter eine Weltpremiere, 7 Europa- und 14 Deutschland-Premieren.