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68. Jahrestag der Befreiung: Gedenken in Sachsenhausen und Ravensbrück – Platzeck eröffnet Ausstellung und verleiht Landesorden

veröffentlicht am 18.04.2013

Die brandenburgischen Gedenkstätten Sachsenhausen und Ravensbrück erinnern am kommenden Sonntag (21. April) im Beisein von Vertretern der Landesregierung sowie Überlebenden an die Befreiung der Häftlinge der nationalsozialistischen Konzentrationslager vor 68 Jahren. Ministerpräsident Matthias Platzeck, Finanzminister Helmuth Markov, Kulturministerin Sabine Kunst, Umweltministerin Anita Tack und Kulturstaatssekretär Martin Gorholt sind Gäste der Gedenkveranstaltungen.

In der Gedenkstätte Ravensbrück wird um 11.00 Uhr eine neue Dauerausstellung zur Geschichte und Nachgeschichte des KZ eröffnet. Dazu wird Ministerpräsident Platzeck eine Rede halten. In diesem Rahmen verleiht Platzeck den Verdienstorden des Landes Brandenburg an die Präsidentin des Internationalen Ravensbrück-Komitees, Anette Chalut. Kulturministerin Kunst und Umweltministerin Tack nehmen an der Eröffnung der Ausstellung ebenfalls teil. Anita Tack ist zuvor um 09.30 Uhr bei der Kranzniederlegung der Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis am sowjetischen Ehrenmal in Fürstenberg (Havel) zugegen. Die zentrale Gedenkveranstaltung beginnt um 13.30 Uhr. Es spricht unter anderen Sabine Kunst. Sie vertritt die Landesregierung ab 17.00 Uhr beim Empfang des Internationalen Ravensbrück-Komitees.

Bei der zentralen Gedenkveranstaltung in Sachsenhausen ab 15.30 Uhr am Gedenkort „Station Z“ wird der stellvertretende Ministerpräsident, Finanzminister Markov, sprechen. Kulturstaatssekretär Gorholt ist ebenfalls vor Ort. Am Montag (22. April) wird um 10.00 Uhr im ehemaligen KZ-Außenlager Klinkerwerk in Oranienburg der dort ermordeten Häftlinge gedacht. Hier befand sich eines der am meisten gefürchteten Außenlager des KZ Sachsenhausen.

Am 22. und 23. April 1945 befreiten sowjetische und polnische Soldaten im KZ Sachsenhausen mehr als 3.000 kranke Häftlinge, am 30. April 1945 befreite die Rote Armee die Gefangenen im KZ Ravensbrück. In beiden Konzentrationslagern wurden Zehntausende von den Nazis ermordet.

Die Termine zum Gedenken für Sie im Überblick:


Sonntag, 21. April – Gedenkstätte Ravensbrück

09.30 Uhr: Kranzniederlegung am Sowjetischen Ehrenmal Fürstenberg (Havel) mit Ministerin Tack

11.00 Uhr: Ministerpräsident Platzeck hält eine Rede bei der Eröffnung der neuen Hauptausstellung (Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, vor der ehemaligen Kommandantur, Fürstenberg (Havel)), die Ministerinnen Tack und Kunst nehmen teil. Platzeck verleiht den Verdienstorden des Landes Brandenburg an die Präsidentin des Internationalen Ravensbrück-Komitees, Anette Chalut

13.30 Uhr: Ministerin Kunst spricht bei der Zentralen Gedenkveranstaltung ein Grußwort und legt einen Kranz nieder

17.00 Uhr: Kunst nimmt am Empfang des Internationalen Ravensbrück-Komitees teil

Sonntag, 21. April – Gedenkstätte Sachsenhausen

15.30 Uhr: Der stellvertretende Ministerpräsident Helmut Markov hält bei der zentralen Gedenkveranstaltung am Gedenkort „Station Z“ ein Grußwort. Anschließend legt er einen Kranz nieder. Staatssekretär Gorholt besucht die Gedenkveranstaltung ebenfalls.