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Gute Nachricht zum Jahresende - Platzeck begrüßt
Vertrag zum Schienenausbau nach Stettin

veröffentlicht am 20.12.2012

Zur heutigen Unterzeichnung des Abkommens über den Ausbau der Schienenverbindung Berlin-Szczecin (Stettin) zwischen der Bundesrepublik und der Republik Polen erklärt Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck:

„Das ist eine wirklich gute Nachricht zum Jahresende. Ich freue mich sehr, dass sich Deutschland und Polen nun nach langem Drängen aus der Region auf einen Fahrplan für den Ausbau der Schienenverbindung zwischen Berlin und Stettin geeinigt haben. Dabei verhehle ich nicht, dass sich Land Brandenburg eine frühere Einigung gewünscht hätte. Dennoch werden uns nun aber nach Kräften dafür einsetzen, dass die Vereinbarung von der deutschen und polnischen Regierung konsequent und ohne Zeitverlust umgesetzt wird.

Eine leistungsfähige Schienenverbindung bringt nicht nur die deutsche Hauptstadtregion und die westlichste polnische Großstadt enger zusammen. Sie ist auch von großer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung des nördlichen Brandenburgs. Die Landesregierung wird sich auch weiterhin dafür stark machen, dass die Verkehrsverbindungen zwischen unseren beiden Ländern endlich in Gänze so leistungsfähig werden, wie es die immer enger werdenden Zusammenarbeit erfordert.“

In dem heute von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und dem polnischen Amtskollegen Sławomir Nowak unterzeichneten Abkommen geht es vor allem um die Elektrifizierung eines Teilstückes zwischen Angermünde bis zur Grenze. Ziel ist ein vollständiger Ausbau bis zum Jahr 2020. Damit könnten Fahrtzeiten deutlich verkürzt und Direktverbindungen ohne Umstiege ermöglicht werden. Ministerpräsident Platzeck und Verkehrsminister Jörg Vogelsänger, der heute bei der Unterzeichnung dabei war, hatten sich mehrfach in direkten Gesprächen mit der polnischen Regierung sowie gegenüber der Bundeskanzlerin für einen Ausbau der Strecke nach Stettin eingesetzt. Die deutschen Länder und polnischen Wojewodschaften der Grenzregion haben im Rahmen der „Oderpartnerschaft“ immer wieder den raschen Ausbau dieser Strecke gefordert.