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Ministerpräsident Platzeck und Justizminister Schöneburg zur Rückführung der zwölf Leichen aus Polen:

veröffentlicht am 05.11.2012

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat sich bei all denen bedankt, die sich für die Rückführung der bei einem Transporter-Diebstahl nach Polen gelangten zwölf Leichen eingesetzt haben. „Mir ist bewusst, dass das tagelange Warten für die Angehörigen der Verstorbenen schwer zu ertragen war. Umso mehr gilt mein Dank denen, die sich für eine Lösung engagiert haben“, sagte Platzeck am Montagabend in Potsdam. Er hatte Justizminister Volkmar Schöneburg, Innenminister Dietmar Woidke und Europaminister Ralf Christoffers gebeten, sich intensiv für die Überführung einzusetzen.

Der Ministerpräsident verwies auf das gutnachbarschaftliche Verhältnis mit Polen und die funktionierende Zusammenarbeit auf vielen Gebieten. Gleichwohl müsse dieser Fall Anlass sein darüber nachzudenken, wie Kooperation und Absprachen bei solch solitären Ereignissen noch verbessert werden könnten.
Justizminister Volkmar Schöneburg betonte: „Ich bedanke mich bei den beteiligten polnischen und deutschen Staatsanwaltschaften für ihr Engagement und für ihre professionelle Arbeit. Ich freue mich, dass diese Angelegenheit noch zu einem guten Ende gekommen ist.“