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Staatssekretärin Fischer vertritt Brandenburg auf Gedenkveranstaltung– Brief Platzecks an Polens Ministerpräsidenten

veröffentlicht am 24.09.2011

Gemeinsam mit dem Nachbarn Polen erinnert an diesem Wochenende das Land Brandenburg an das folgenschwere Unglück mit einem polnischen Reisebus vor einem Jahr auf dem Berliner Autobahnring. Bei der Gedenkveranstaltung im polnischen Zlocieniec wird die Landesregierung durch die Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Staatssekretärin Tina Fischer, vertreten sein. Zudem wird unter Leitung von Landrat Stephan Loge eine Delegation aus dem Kreis Dahme-Spreewald nach Zlocieniec reisen. Zu der Gruppe gehören auch damalige Rettungskräfte, die mit Überlebenden und Angehörigen der Opfer zusammentreffen werden.

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat in einem Schreiben an den polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk versichert, die „Gedanken der Brandenburgerinnen und Brandenburger seien in diesen schweren Tagen bei den Angehörigen der Opfer. Unvorstellbares Leid erfasste die Familien und Freunde. Auch in Brandenburg wirkt dieses Ereignis nach. Die zahlreichen Helfer können die grauenvollen Bilder dieses Tages nicht vergessen.“ Weiter heißt es: „Dankbar erinnere ich mich der guten Zusammenarbeit vor einem Jahr, die dazu beigetragen hat, zu helfen und dieses Leid zu lindern. Vor allem die Botschaft der Republik Polen in Deutschland war ein zuverlässiger und tatkräftiger Partner bei dem, was zu tun war und getan werden konnte.“

Die Tragödie am 26. September 2010 kostete 14 Menschen das Leben und fügte 35 Menschen zumeist schwere Verletzungen zu. Viele von ihnen mussten längere Zeit in Krankenhäusern behandelt werden.