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Wirtschaftsstandort Brandenburg in Prag präsentiert – großes Interesse am BBI – Platzeck trifft Tschechiens Außenminister

veröffentlicht am 12.10.2010

Auf einer Standortpräsentation in Prag hat Ministerpräsident Matthias Platzeck heute tschechischen Unternehmern die Vorzüge Brandenburgs und aktuelle Investitionsmöglichkeiten im Umfeld des künftigen Flughafens Berlin Brandenburg International BBI vorgestellt. „Das spürbare Interesse seitens tschechischer Unternehmen werte ich auch als Ergebnis der von vielen Seiten bescheinigten wirtschaftlichen Dynamik Brandenburgs. Hinzu kommt, dass sich die Spitzenstellung Brandenburgs, etwa im Bereich Erneuerbare Energien, herumzusprechen beginnt“, so der Ministerpräsident. Dies sei Platzeck auch bei Gesprächen mit Vertretern der tschechischen Regierung bestätigt worden.

Platzeck war in Prag u.a. mit dem Außenminister Tschechiens, Karel Schwarzenberg, zusammen getroffen. In dem ca. einstündigen Treffen vereinbarten beide Politiker eine engere Zusammenarbeit bei der Hochwasserprävention. Platzeck zufolge strebe man zunächst eine trilaterale Konferenz mit Vertretern jüngst von Hochwässern bedrohter Regionen aus Tschechien, Polen und Deutschland an, um den Informationsfluss im Krisenfall zu verbessern und Schritte bei der Schaffung von Überflutungsflächen zu koordinieren. Weitere Themen des Treffens waren die Kooperation bei der Nutzung erneuerbarer Energien, Schulpartnerschaften und die Zusammenarbeit der NS-Gedenkstätten.

Die heutige Standortpräsentation wurde von der Zukunftsagentur Brandenburg ZAB und der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK) organisiert. Vertreter der parallel zum Ministerpräsidenten reisenden Unternehmerdelegation hatten ihrerseits bereits seit Sonntag erste bilaterale Wirtschaftskontakte geknüpft. „Unsere Unternehmen haben bereits im Vorfeld ein großes Interesse an Geschäftskontakten mit Tschechien signalisiert“, so Platzeck. „Ich bin sehr zuversichtlich, denn die wirtschaftliche Entwicklung hier hat viel Potential für eine Zusammenarbeit.“ Die Bandbreite der mitreisenden brandenburgischen Unternehmen reicht von Erneuerbaren Energien über Logistik, Metallverarbeitung bis hin zu Ernährung.

Aktuelle Bilder von der Reise des Ministerpräsidenten sind hier kostenfrei herunterzuladen.