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Aufbauleistung ist Erfolgsgeschichte für Ost und West

veröffentlicht am 03.10.2009

Ministerpräsident Matthias Platzeck sieht in der „immensen Aufbauleistung in den neuen Bundesländern einen guten Grund, gemeinsam – in West und Ost – stolz zu sein“. Das sagte er heute beim Preisträgerkonzert „SOLIST 2009“ im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Potsdam. Platzeck nannte die Erneuerung der Infrastrukturen, die Erfolge beim Stadtumbau und im Umweltschutz sowie das wirtschaftliche Wachstum als wichtige Indikatoren für die Aufbauleistung. Wörtlich sagte er: „Wir haben mit der deutsch-deutschen Solidarität viel erreicht. Die Erfolge sind greifbar.“

Gleichzeitig erinnerte der Ministerpräsident an die größten Herausforderungen, mit denen die Menschen in den neuen Bundesländern nach der deutschen Wiedervereinigung konfrontiert waren. Dazu zählte er vor allem die Umstellung auf ein neues Gesellschaftssystem und der Aufbruch in die soziale Marktwirtschaft. „Die Zeiten des Aufbruchs waren von Deindustrialisierung, Arbeitslosigkeit, zugleich aber auch von Pioniergeist und der Suche nach Arbeit und neuen Märkten gekennzeichnet“, so der Ministerpräsident.

Platzeck warnte beim Rückblick auf das Leben in der DDR vor der Pflege von Stereotypen und einseitiger Betrachtung, die das Zusammenwachsen von Ost und West erschwerten. „Viele Ostdeutsche führten in der DDR ein ganz normales Leben. Sie wünschen sich eine Anerkennung ihrer Biografien und Lebensleistun-gen“, sagte Platzeck.

Das Festkonzert SOLIST 2009 in Potsdam geht auf Einladung von Ministerpräsident Matthias Platzeck, des Landesausschusses ´Jugend musiziert´ und des Staatsorchesters Frankfurt (Oder) zurück. Dabei sind erstmals in der Landeshauptstadt die Ersten Bundespreisträger des diesjährigen Talentwettbe-werbs zu erleben. Ministerpräsident Platzeck hielt bei der Veranstaltung in der Schinkelhalle die Festrede.