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Modellprojekt „Psychiatrie in Kinder- und Jugendheimen“ soll 340.000 Euro aus Mauergrundstücksfond erhalten

veröffentlicht am 15.09.2009

Auf Vorschlag von Sozialministerin Dagmar Ziegler hat das Kabinett heute beschlossen, für die Förderung eines Kooperationsprojektes von stationärer Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie 340.000 Euro aus Mitteln des Mauergrundstücksfonds einzusetzen.

„Mit den Fördermitteln wollen wir einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlungsangebots im Land Brandenburg leisten. Die Fördermittel sollen es ermöglichen, das gemeinsam mit dem Jugendministerium, dem Landesjugendamt und der kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik im Martin Gropius Krankenhaus in Eberswalde entwickelte Modellprojekt finanziell abzusichern und auf weitere Klinik- und Heimstandorte des Landes zu erweitern“, sagte Ziegler.

Es gehe vor allem darum, die Aufenthaltsdauer sowohl in den Jugendhilfeeinrichtungen als auch in der vollstationären Psychiatrie zu verkürzen, die schulische Bildung trotz stationärer Unterbringung sicherzustellen und betroffenen Kindern und Jugendlichen Chancen zur Integration zu eröffnen. Dafür soll das ambulante Behandlungsangebot der Kliniken ausgeweitet werden, indem die psychiatrische Diagnosestellung und Behandlung vor Ort in den Jugendhilfeeinrichtungen, eine verbesserte Kooperation sowie eine Qualifizierung der pädagogischen Praxis in den Kinder und Jugendheimen ermöglicht werden.