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Platzeck auf der Hannovermesse: Optimistische Signale trotz Krise

veröffentlicht am 20.04.2009

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat den verbreiteten vorsichtigen Optimismus unter brandenburgischen Ausstellern auf der Hannovermesse als gutes Signal in Zeiten der Wirtschaftskrise gewertet. „Ich bin hier auf viel Mut und Durchhaltevermögen und auf viele Innovationen aufmerksam geworden“, sagte Platzeck am Montag nach einem mehrstündigen Messerundgang in Hannover. Zugleich mahnte er eine noch engere Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an, um die Folgen der Rezession in Brandenburg so gut wie möglich abzufedern und den nächsten Aufschwung vorzubereiten.

Als roten Faden, der sich durch die Gespräche mit den Ausstellern gezogen habe, nannte er den Technologietransfer. Es gehe um die Frage, wie Brandenburg noch innovationsfreudiger werden und bereits vorhandene technologische Vorsprünge auch halten könne. Schließlich gebe es mittlerweile eine ganze Reihe von Bereichen, in denen Brandenburg ganze vorne mitspiele. Platzeck nannte die Entwicklung der CCS-Technologie für die Braunkohle, die Luft- und Raumfahrtindustrie, das Tsunami-Frühwarnsystem des Potsdamer Geoforschungszentrums und nicht zuletzt das Hybridkraftwerk von Enertrag, für das am Dienstag bei Prenzlau die Grundsteinlegung erfolgen wird. Er appellierte an Unternehmer, Verbände und Kammern mit den ökonomischen und technologischen Erfolgen stärker zu werben. Platzeck wörtlich: „Wir brauchen mehr Selbstbewusstsein.“