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Platzeck: AOK starker Partner bei Gesundheitsvorsorge

veröffentlicht am 24.11.2008

Ministerpräsident Matthias Platzeck sieht in der AOK Brandenburg einen engagierten und starken Partner für eine gute Gesundheitsversorgung im Land Brandenburg. „Die AOK hat sich beispielhaft eingebracht, als es dar-um ging, den Masterplan für die Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg zu entwickeln und umzusetzen“, führte Platzeck bei einer AOK-Versammlung beispielhaft an. Zudem seien der Erfolg des Modells „Gemeindeschwester AGNES“ sowie die verstärkten Anstrengungen für die Gesundheit von Kin-dern von der Zusammenarbeit zwischen Land und AOK mitbestimmt.

Platzeck verwies auf die positiven Effekte der Gesundheitsreform für das Land Brandenburg. „Ein Pluspunkt ist, dass verstärkt nicht-ärztliche Heilberufe in die Versorgung eingebunden werden. Damit hat die Gesundheitsreform auch das Projekt ‚Gemeindeschwester’ gestärkt“, so Platzeck. Ziel dieses Projektes sei es, die hausärztliche Versorgung in den ländlichen Regionen durch qualifizierte Gesundheitsfachkräfte zu befördern. Die Landesregierung vertraue darauf, dass die AOK die Überführung des Modellprojektes in die Regelversorgung weiter konstruktiv mitgestalte.

Der Ministerpräsident lobte, dass bei der Etablierung von Berlin-Brandenburg als führende Gesundheitsregion in Deutschland die AOK entscheidende Impulse ein-gebracht habe. Er nannte Prävention, Gesundheitsförderung, Rehabilitation und Ernährung. Platzeck: „Hier wurden Maßstäbe für Brandenburg gesetzt.“ Auch an der TelemedInitiative Brandenburg, die die Entwicklung technikbasierter Lösungen für die Gesundheitsversorgung im dünnbesiedelten Flächenland vorantreibt, sei die Kasse maßgeblich beteiligt.

Mit rund 610.000 Versicherten ist die AOK die wichtigste Krankenkasse in Bran-denburg. Mit fast 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist sie auch einer der großen Arbeitgeber im Land. Die AOK trug ab 1990 als Nachfolger der staatlichen Sozialversicherung der früheren DDR die Hauptlast beim Aufbau der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie sprang als Versicherer der ersten Stunde für alle Bürgerinnen und Bürger ein, die keinen anderen Krankenversicherungsschutz hatten.