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Premiere in Potsdam: Ehemalige Stipendiaten der Bosch Stiftung beraten zur Zusammenarbeit mit Mittelosteuropa

veröffentlicht am 21.11.2008

Ehemalige Stipendiaten der Robert Bosch Stiftung und Experten aus dem In- und Ausland beraten am Wochenende in Potsdam über aktuelle Entwicklungen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Im Mittelpunkt des ersten so genannten BoschAlumniForums, für das Ministerpräsident Matthias Platzeck die Schirmherrschaft übernommen hat, steht der Austausch über den Stand des Demokratisierungsprozesses in den Ländern der Region.

Platzeck erklärte: „Brandenburg pflegt intensive Partnerschaften mit Regionen in
Mittel- und Osteuropa und übernimmt damit eine Brückenfunktion in Europa. Es freut mich deshalb besonders, dass das erste Treffen dieser Art in unserer Landeshauptstadt stattfindet. Mit verschiedenen Programmen und Projekten in den
östlichen Ländern Europas verfolgt die Robert Bosch Stiftung die gleichen Ziele
wie Brandenburg: Das Zusammenwachsen Europas und den Aufbau von Vertrauen und Verständnis füreinander.“

Themen des Forums sind nach Veranstalterangaben unter anderem die Entwicklung der Zivilgesellschaft in Mittel- und Osteuropa als mögliches Modell für die
Nachfolgestaaten der Sowjetunion, die Rolle der Kultur für Minderheiten sowie das Engagement deutscher Stiftungen in der Region. Der frühere brandenburgische
Ministerpräsident Manfred Stolpe wird vor den Teilnehmern einen Vortrag zur
Demokratisierung von Gesellschaften nach dem Zusammenbruch des Sozialismus halten (13.30 Uhr).

Medienvertreter haben im Anschluss die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Samstag, 22. November 2008, 14.30 Uhr
Hotel Voltaire, Friedrich-Ebert-Straße 88, 14467 Potsdam


Das BoschAlumniForum richtet sich an ehemalige Stipendiaten der Stiftung, die
inzwischen als Nachwuchsführungskräfte im politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, kulturellen oder zivilgesellschaftlichen Bereich arbeiten. Neben dem beruflichen Austausch untereinander soll es auch die Gelegenheit bieten, mit Experten aus vielen Bereichen ins Gespräch zu kommen. Künftig sind ein bis zwei Foren pro Jahr an wechselnden Orten geplant. Die Potsdamer Veranstaltung wird mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung, des Alumnivereins MitOst und der brandenburgischen Staatskanzlei organisiert.