„Inklusion gelingt dort, wo soziale Orte bestmöglich fördern“ – Woidke besucht Stephanus-Stiftung in Heilbrunn
veröffentlicht am 05.10.2026
Soziale Arbeitgeberin und Mitgestalterin des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke hat bei seinem Besuch der Stephanus-Stiftung in Heilbrunn (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) die besondere Bedeutung der Einrichtung für Brandenburg hervorgehoben. Die diakonische Stiftung bietet auf dem landwirtschaftlichen Gelände Wohnangebote für 80 junge und erwachsene Menschen mit Assistenzbedarf. In dem dazugehörigen landwirtschaftlichen Betrieb mit Hofladen werden sie auf ihrem Bildungsweg und in den Arbeitsmarkt begleitet.
Woidke betone bei seinem Besuch: „Die Einrichtung der Stephanus Stiftung in Heilbrunn zeigt, was soziale Infrastruktur im besten Sinne leisten kann: Menschen bekommen hier die Unterstützung, die sie benötigen, und werden gleichzeitig im Rahmen ihrer Möglichkeiten gefördert. Sie werden befähigt, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten, sich weiterzubilden, zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und Gemeinschaft zu erleben. Wo Menschen mit und ohne Behinderungen selbstverständlich zusammenarbeiten, einkaufen, feiern und einander begegnen, wird Inklusion ganzheitlich gelebt. Solche Orte sind für unser gesellschaftliches Miteinander unverzichtbar.“
Die Landesregierung setzt sich dafür ein, die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen weiter zu stärken. Grundlage dafür ist unter anderem das Behindertenpolitische Maßnahmenpaket 3.0 zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.
Die Stephanus-Werkstätten befinden sich mitten in einem umfassenden Transformationsprozess
mit dem Ziel, attraktive Produktionsstandorte mit beruflicher Rehabilitation zu verbinden. Harald Thiel, kaufmännischer Vorstand der Stephanus-Stiftung, erklärte. „Jeder Mensch hat das Recht auf einen beruflichen Traum und ein selbstbestimmtes Leben. Deshalb entwickeln wir unsere Arbeits- und Wohnangebote konsequent weiter und schaffen inklusive Lebensorte, an denen Teilhabe, Bildung und Gemeinschaft selbstverständlich zusammengehören. Dafür brauchen wir Unterstützung seitens der Politik und Veränderung bei der Gestaltung dieser Hilfen.“

