Staatskanzlei

Woidke zur Rentenreform: „Alle Berufsgruppen einbeziehen“

veröffentlicht am 23.06.2026

Die Rentenkommission hat heute ihre Empfehlungen an die Bundesregierung übergeben. Dazu erklärte Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke in Potsdam:

„Es ist gut, dass die Kommission ein einstimmiges Votum vorlegt. Wir werden uns genau ansehen, welche Auswirkungen die Reformvorschläge auf die Menschen in Ostdeutschland haben. Viele Erwerbsbiografien unterscheiden sich von denen im Westen. Gerade die gesetzliche Rente spielt hier eine viel bedeutendere Rolle. Das muss bei allen weiteren Schritten und Entscheidungen berücksichtigt werden. Für mich steht im Mittelpunkt, dass Menschen von ihrer Rente leben können. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, muss im Alter auch finanziell abgesichert sein.“

Zugleich mahnte Woidke: „Wir brauchen eine breite Debatte darüber, wie die gesetzliche Rente langfristig gesichert werden kann. Dabei müssen alle Berufsgruppen einbezogen werden. Erklärtes Ziel muss ein gerechtes und dauerhaft stabiles Rentensystem sein, bei dem die gesellschaftlichen Veränderungen und die Interessen der unterschiedlichen Gruppen im Blick behalten werden.“

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