Woidke anlässlich 80 Jahre DEFA: „Grundstein für Brandenburg als Filmland“
veröffentlicht am 15.05.2026
Filme von historischer und persönlicher Bedeutung. Anlässlich des 80. Jahrestages der Gründung der DEFA am 17. Mai zeigt sich Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke dankbar:
„Das 80-jährige Jubiläum der DEFA ist auch ein Jubiläum Brandenburgs als Filmland. Potsdam-Babelsberg ist der Geburtsort moderner deutscher Filmkunst und das Herz der DEFA. In den Althoff-Ateliers entstand über Jahre hinweg eine einzigartige Filmkultur. Als Kind war ich fasziniert von Filmen wie ‚die Söhne der großen Bärin‘ oder ‚Weiße Wölfe‘. Später waren es dann Filme wie ‚Solo Sunny‘ und natürlich ‚Die Spur der Steine‘, die mich stark beeindruckt und beeinflusst haben. Heute ist Studio Babelsberg wieder lebendig mit großen, auch internationalen Produktionen. Wir sind stolz, die Tradition fortzusetzen und neue Generationen von Filmemachern in unserer Region willkommen zu heißen.“
Am 17. Mai 1946 wurde die DEFA (Deutsche Film-Aktiengesellschaft) in Potsdam-Babelsberg als die zentrale Filmproduktionsgesellschaft der DDR gegründet. Sie prägte über vier Jahrzehnte die ostdeutsche Filmkultur durch ein umfassendes Filmangebot für Kinos, Fernsehen und Bildung. Zahlreiche DEFA-Produktionen wie „Die Legende von Paul und Paula“ oder „Solo Sunny“ genießen bis heute Kultstatus und zeugen von gesellschaftlicher Relevanz und filmhistorischer Bedeutung.
Die DEFA-Stiftung wurde 1998 gegründet, um das filmische Erbe der DEFA zu bewahren und für die Nachwelt zugänglich zu machen. Sie fördert die Restaurierung, Archivierung und wissenschaftliche Aufarbeitung der DEFA-Filme und unterstützt Bildungs- und Forschungsprojekte rund um die ostdeutsche Filmgeschichte. Der Stiftungsrat besteht aus Vertreterinnen und Vertretern seitens des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), der Länder Berlin, Brandenburg und Sachsen sowie weiteren Personen aus Kunst und Kultur (Filmmuseum Potsdam, Produzenten, Filmwissenschaftlerinnen).

