Ministerin Schneider eröffnet Ausstellung „Zwischen Zeiten – Architektur und Alltag in der Lausitz“
Wo Menschen gut und gerne leben
veröffentlicht am 11.09.2026
Aufbau, Rückbau, Neuanfang, Aufbruch. Für all das steht die Lausitz. Und all das zeigt die Ausstellung „Zwischen Zeiten – Architektur und Alltag in der Lausitz“, die heute im Beisein von Staatskanzleichefin Kathrin Schneider in Cottbus eröffnet worden ist. Zwei Fotografen unterschiedlicher Generationen, Erich Schutt (Jahrgang 1930) und Martin Maleschka (Jahrgang 1982) machen mit ihrem Projekt den Strukturwandel in vielfältigen Formaten sichtbar. Sie werden damit in den kommenden Monaten in verschiedene Orte gehen und mit begleitenden Veranstaltungen Kunst und Geschichte in Stadt und Land verankern.
Ministerin Schneider: „Hier in der Alten Segeltuchfabrik wird gelungen in Szene gesetzt, was Kunst leisten kann: dokumentieren, kritisch hinterfragen und Menschen in den Dialog bringen. All dies brauchen wir, wenn sich eine Region so stark und in so rasantem Tempo wandelt wie die Lausitz. Die Ausstellung zeigt diesen Prozess mit mehr als 500 Fotografien aus den letzten Jahrzehnten und regt zum Austausch und zum Mitmachen an. Wir wollen, dass die Lausitz eine wirtschaftlich starke und zukunftsfeste Region ist, wo die Menschen gut und gerne leben. Deswegen stellen wir wirtschaftlich die Weichen und fördern Ansiedlungen, deswegen investieren wir in Bildung und bauen eine ganz neue Wissenschaftslandschaft auf und deswegen unterstützen wir Theater, Museen und Kulturprojekte.“
Mehr als zehn Milliarden Euro fließen über das Strukturstärkungsgesetz in die brandenburgische Lausitz. Es entstehen Leuchttürme wie das ICE-Instandhaltungswerk, der Lausitz Science Park oder die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem. Aber auch Europas größte künstliche Wasserlandschaft, Erlebnis- und Kulturzentren.
Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

