Brandenburg und BSI vereinbaren enge Zusammenarbeit für mehr Cyber- und Informationssicherheit
Zu den Ergebnissen der Kabinettssitzung teilt der stv. Regierungssprecher Michael Schlick mit:
veröffentlicht am 10.03.2026
Digitale Gefahren frühzeitig erkennen, Sicherheitsvorfälle vermeiden und Cyberangriffe schneller abwenden: Die Landesregierung Brandenburg will künftig eng mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kooperieren, um die Resilienz der digitalen Infrastruktur der Landesverwaltung nachhaltig zu erhöhen.
Digitalisierungsminister Dr. Benjamin Grimm wurde heute vom Kabinett ermächtigt, eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zu unterzeichnen. Er erklärte: „Mit zunehmender Digitalisierung der Verwaltung eröffnen sich viele Chancen. Zugleich erhöhen sich aber die Anforderungen an die Sicherheit unserer IT-Systeme. Mit der engeren Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik stärken wir die Widerstandsfähigkeit unserer digitalen Infrastruktur und profitieren von der hohen Expertise des BSI bei Prävention, Erkennung und Bewältigung von Cyberangriffen“.
Durch die Kooperation erhält das Land Zugriff auf aktuelle Lageberichte und Warnmeldungen des BSI sowie auf Schulungsprogramme und Beratungsangebote. Außerdem beteiligt sich Brandenburg künftig an der Allianz für Cybersicherheit sowie an den digitalen Informations- und Austauschplattformen Verwaltungs-CERT-Verbund und Malware Information Sharing Plattform.

